Goethe-Zertifikat A2 · A2

Goethe-Zertifikat A2: Modelltest mit Lösungen

Ein vollständiger Testsatz zum Lesen und Nacharbeiten: alle Teile, alle Aufgaben, jede Lösung mit Begründung. Interaktiv mit Zeit, Audio und Auswertung startest du denselben Satz über einen Klick.

  • Lesen: 20 Aufgaben
  • Hören: 20 Aufgaben
  • Schreiben: 2 Aufgaben
  • Sprechen: 3 Aufgaben

Lösungen sind eingeklappt. Die Aufgaben stammen aus unserem eigenen Bestand (10 Testsätze insgesamt), nicht aus offiziellen Modellsätzen.

Lesen · 30 Minuten

Neue Fahrradstraße in der Innenstadt

Seit dem ersten Mai gibt es in der Innenstadt eine neue Fahrradstraße. Sie führt vom Bahnhof bis zum Stadtpark und ist etwa zwei Kilometer lang. Autos dürfen hier nur fahren, wenn die Fahrer im Stadtviertel wohnen. Sie müssen außerdem langsam fahren und hinter den Fahrrädern bleiben. Viele Bewohner freuen sich über die neue Straße. „Ich fahre jetzt jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit“, sagt Frau Krüger aus der Gartenstraße. „Das ist viel schneller als mit dem Bus.“ Nicht alle sind zufrieden. Der Bäcker am Marktplatz sagt: „Meine Kunden kommen mit dem Auto und finden keinen Parkplatz mehr.“ Die Stadt will deshalb im Herbst zwanzig neue Parkplätze hinter dem Rathaus bauen. Die Fahrradstraße ist von Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Nachts dürfen auch Autos ohne Ausnahmegenehmigung fahren, weil dann nur wenige Fahrräder unterwegs sind.

Programm der Stadtbibliothek

Programm der Stadtbibliothek – Oktober und November Dienstag, 7. Oktober, 18 Uhr: Lesung mit der Autorin Mia Winter. Sie liest aus ihrem neuen Roman „Der lange Sommer“. Karten kosten 6 Euro, für Schülerinnen und Schüler 3 Euro. Samstag, 18. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Bücherflohmarkt im Innenhof. Jeder kann Bücher bringen und tauschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Mittwoch, 29. Oktober, 16 Uhr: Workshop „Bewerbung schreiben“ für Jugendliche ab 15 Jahren. Bitte einen Laptop mitbringen. Der Workshop ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt. Donnerstag, 6. November, 19 Uhr: Filmabend „Städte im Wandel“. Der Eintritt ist frei, Getränke kosten 2 Euro. Jeden Freitag, 15 bis 17 Uhr: Offene Sprechstunde für Fragen zu Handy und Computer. Ehrenamtliche Helfer erklären geduldig und ohne Anmeldung. Die Bibliothek ist montags geschlossen.

E-Mail der Sprachschule am Ring

Liebe Frau Petrov, vielen Dank für Ihre Anmeldung zum Deutschkurs A2.2. Der Kurs beginnt am 14. Januar und findet immer dienstags und donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr statt. Leider müssen wir den Raum ändern: Der Unterricht ist nicht mehr im Raum 204, sondern im Raum 118 im Erdgeschoss. Der Raum 204 wird im Januar renoviert. Außerdem möchten wir Sie bitten, das Kursbuch bis zur ersten Stunde zu kaufen. Sie bekommen es in der Buchhandlung am Bahnhof oder direkt bei uns im Büro. Bitte bringen Sie am ersten Tag auch ein Foto für den Kursausweis mit. Die Kursgebühr von 240 Euro zahlen Sie bitte bis zum 10. Januar auf unser Konto. Wenn die Gebühr nicht rechtzeitig kommt, können wir Ihren Platz leider nicht reservieren. Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Mit freundlichen Grüßen Anna Berger Sprachschule am Ring

Sechs Wohnungsanzeigen

a) Altstadt, 2 Zimmer, 3. Stock ohne Aufzug, 620 Euro warm, ab 1. März. Ideal für eine Person, die gern im Zentrum wohnt. b) Möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro im Monat, fünf Minuten zu Fuß zur Universität. Küche und Bad teilst du mit zwei anderen. c) Ruhige 3-Zimmer-Wohnung am Stadtrand mit Garten, 950 Euro warm. Haustiere sind erlaubt, ein Kinderzimmer ist vorhanden. d) Kleine Wohnung im Erdgeschoss, ein Zimmer mit Küche, barrierefrei, 480 Euro warm. Nur an eine Person. e) Haus mit fünf Zimmern und großem Garten, Garage, ruhige Straße, 1.400 Euro kalt. Für Familien mit Kindern. f) Möbliertes Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro warm, nahe Hauptbahnhof. Wir suchen eine ruhige Person ab 25 Jahren.

1 · In der Fahrradstraße dürfen Autofahrer nur fahren, wenn …

  • a sie im Stadtviertel wohnen.
  • b sie ein Fahrrad mitnehmen.
  • c sie im Stadtpark arbeiten.
Lösung

a — Im Text steht: Autos dürfen nur fahren, wenn die Fahrer im Stadtviertel wohnen. Ein Fahrrad mitzunehmen ist keine Bedingung.

1 · Frau Krüger sagt, dass sie …

  • a jeden Morgen im Stadtpark arbeitet.
  • b mit dem Rad schneller ist als mit dem Bus.
  • c mit dem Bus zur Arbeit fährt.
Lösung

b — Frau Krüger sagt im Text: „Ich fahre jetzt jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit“ und „Das ist viel schneller als mit dem Bus“. Damit meint sie, dass sie mit dem Fahrrad schneller ist als mit dem Bus. Sie arbeitet also nicht im Stadtpark, und sie fährt auch nicht mit dem Bus zur Arbeit.

1 · Der Bäcker am Marktplatz ist unzufrieden, weil …

  • a die Straße zu laut ist.
  • b er selbst kein Fahrrad hat.
  • c seine Kunden keine Parkplätze finden.
Lösung

c — Der Bäcker sagt: „Meine Kunden kommen mit dem Auto und finden keinen Parkplatz mehr.“ Deshalb passt Antwort c: Die Kunden finden keine Parkplätze. Über Lärm oder ein fehlendes Fahrrad sagt der Bäcker nichts, darum sind a und b falsch.

1 · Die Stadt will im Herbst …

  • a zwanzig neue Parkplätze bauen.
  • b einen neuen Bäcker suchen.
  • c die Straße wieder schließen.
Lösung

a — Im Text heißt es: „Die Stadt will deshalb im Herbst zwanzig neue Parkplätze hinter dem Rathaus bauen.“ Damit ist die Lösung a richtig, weil die Stadt genau zwanzig neue Parkplätze bauen will. Die anderen Optionen passen nicht, denn einen neuen Bäcker suchen oder die Straße schließen wird im Text nicht gesagt.

1 · In der Nacht …

  • a fahren nur Busse durch die Straße.
  • b dürfen auch Autos ohne Genehmigung fahren.
  • c ist die Straße für alle gesperrt.
Lösung

b — Im Text steht: „Nachts dürfen auch Autos ohne Ausnahmegenehmigung fahren“. Das bedeutet, dass Autofahrer in der Nacht keine besondere Erlaubnis brauchen. Die Straße ist also nicht gesperrt, und es fahren nicht nur Busse dort.

2 · Die Lesung mit Mia Winter findet … statt.

  • a am Donnerstag um 19 Uhr
  • b am Samstagvormittag
  • c am Dienstag um 18 Uhr
Lösung

c — Die Lesung steht am Dienstag, 7. Oktober, um 18 Uhr im Programm. Samstag ist der Flohmarkt, Donnerstag der Filmabend.

2 · Beim Bücherflohmarkt …

  • a kann man Bücher tauschen.
  • b kostet der Eintritt 3 Euro.
  • c muss man sich anmelden.
Lösung

a — Beim Flohmarkt kann jeder Bücher bringen und tauschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, und 3 Euro kosten nur die Karten für Schüler bei der Lesung.

2 · Wer am Workshop teilnehmen will, …

  • a muss unter 15 Jahre alt sein.
  • b soll einen Laptop mitbringen.
  • c muss 6 Euro bezahlen.
Lösung

b — Im Programm steht: Bitte einen Laptop mitbringen. Der Workshop ist kostenlos, und teilnehmen dürfen Jugendliche ab 15 Jahren.

2 · Für den Filmabend …

  • a braucht man eine Karte für 2 Euro.
  • b muss man sich anmelden.
  • c bezahlt man keinen Eintritt.
Lösung

c — Im Text steht: „Der Eintritt ist frei“. Deshalb bezahlt man für den Filmabend nichts und Antwort c ist richtig. Die 2 Euro gelten nur für Getränke, und eine Anmeldung wird nicht verlangt.

2 · Die Sprechstunde am Freitag ist …

  • a kostenlos und ohne Anmeldung.
  • b nur für Jugendliche.
  • c erst am Abend.
Lösung

a — Die Sprechstunde ist freitags von 15 bis 17 Uhr, also am Nachmittag. Man braucht keine Anmeldung, und ehrenamtliche Helfer antworten.

3 · Der Kurs findet … statt.

  • a jeden Morgen
  • b dienstags und donnerstags am Abend
  • c nur am Wochenende
Lösung

b — Im Text steht, dass der Kurs „immer dienstags und donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr“ stattfindet. Diese Uhrzeit liegt am Abend, deshalb passt Antwort b. Am Morgen oder nur am Wochenende findet der Kurs nicht statt.

3 · Der Unterricht ist jetzt …

  • a im Raum 204.
  • b im Innenhof.
  • c im Raum 118.
Lösung

c — Im Text steht: „Der Unterricht ist nicht mehr im Raum 204, sondern im Raum 118 im Erdgeschoss.“ Das heißt, der Kurs findet jetzt in Raum 118 statt. Raum 204 stimmt also nicht mehr, weil er im Januar renoviert wird.

3 · Warum wurde der Raum geändert?

  • a Der Raum 204 wird renoviert.
  • b Der Raum ist zu klein.
  • c Die Schule braucht den Raum für Büros.
Lösung

a — Im Text steht: „Der Raum 204 wird im Januar renoviert.“ Deshalb findet der Kurs jetzt im Raum 118 statt, also ist Antwort a richtig. Dass der Raum zu klein ist oder für Büros gebraucht wird, steht nicht im Text.

3 · Am ersten Tag soll Frau Petrov …

  • a die Gebühr bar bezahlen.
  • b das Kursbuch und ein Foto mitbringen.
  • c eine E-Mail an die Schule schreiben.
Lösung

b — Im Text steht: „Bitte bringen Sie am ersten Tag auch ein Foto für den Kursausweis mit“ und das Kursbuch soll bis zur ersten Stunde gekauft werden. Deshalb muss Frau Petrov am ersten Tag das Kursbuch und ein Foto dabeihaben. Die Gebühr wird nicht bar bezahlt, sondern bis zum 10. Januar überwiesen.

3 · Wenn Frau Petrov nicht rechtzeitig zahlt, …

  • a muss sie mehr bezahlen.
  • b beginnt der Kurs später.
  • c verliert sie ihren Platz.
Lösung

c — Im Text steht: Wenn die Gebühr nicht rechtzeitig kommt, können wir Ihren Platz nicht reservieren. Sie verliert den Platz also.

4 · Lena ist 22 und studiert. Sie sucht ein möbliertes Zimmer für höchstens 400 Euro und möchte zu Fuß zur Uni gehen.

  • a Anzeige a: 2 Zimmer in der Altstadt, 3. Stock, 620 Euro
  • b Anzeige b: möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro, nahe Uni
  • c Anzeige c: 3-Zimmer-Wohnung mit Garten am Stadtrand, 950 Euro
  • d Anzeige d: kleine Wohnung im Erdgeschoss, barrierefrei, 480 Euro
  • e Anzeige e: Haus mit 5 Zimmern und Garten, 1.400 Euro
  • f Anzeige f: Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro, ab 25 Jahren
Lösung

b — Anzeige b bietet ein möbliertes Zimmer für 350 Euro, fünf Minuten von der Universität. Anzeige f ist auch möbliert, kostet aber 450 Euro und ist erst ab 25 Jahren.

4 · Familie Yilmaz hat zwei Kinder und einen Hund. Sie sucht ein Haus mit Garten und kann bis 1.500 Euro bezahlen.

  • a Anzeige a: 2 Zimmer in der Altstadt, 3. Stock, 620 Euro
  • b Anzeige b: möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro, nahe Uni
  • c Anzeige c: 3-Zimmer-Wohnung mit Garten am Stadtrand, 950 Euro
  • d Anzeige d: kleine Wohnung im Erdgeschoss, barrierefrei, 480 Euro
  • e Anzeige e: Haus mit 5 Zimmern und Garten, 1.400 Euro
  • f Anzeige f: Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro, ab 25 Jahren
Lösung

e — Anzeige e ist ein Haus mit fünf Zimmern, Garten und Garage für 1.400 Euro. Sie ist für Familien mit Kindern gedacht.

4 · Herr Bauer ist 74, wohnt allein und kann keine Treppen mehr steigen. Er sucht eine kleine, günstige Wohnung.

  • a Anzeige a: 2 Zimmer in der Altstadt, 3. Stock, 620 Euro
  • b Anzeige b: möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro, nahe Uni
  • c Anzeige c: 3-Zimmer-Wohnung mit Garten am Stadtrand, 950 Euro
  • d Anzeige d: kleine Wohnung im Erdgeschoss, barrierefrei, 480 Euro
  • e Anzeige e: Haus mit 5 Zimmern und Garten, 1.400 Euro
  • f Anzeige f: Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro, ab 25 Jahren
Lösung

d — Anzeige d liegt im Erdgeschoss, ist barrierefrei und kostet nur 480 Euro. Die anderen Wohnungen liegen in höheren Stockwerken oder sind zu teuer.

4 · Frau Sommer hat ein Baby und einen Hund. Sie möchte ruhig wohnen und höchstens 1.000 Euro zahlen.

  • a Anzeige a: 2 Zimmer in der Altstadt, 3. Stock, 620 Euro
  • b Anzeige b: möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro, nahe Uni
  • c Anzeige c: 3-Zimmer-Wohnung mit Garten am Stadtrand, 950 Euro
  • d Anzeige d: kleine Wohnung im Erdgeschoss, barrierefrei, 480 Euro
  • e Anzeige e: Haus mit 5 Zimmern und Garten, 1.400 Euro
  • f Anzeige f: Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro, ab 25 Jahren
Lösung

c — Anzeige c ist ruhig, hat einen Garten und erlaubt Haustiere. Mit 950 Euro liegt sie unter dem Limit von Frau Sommer.

4 · Herr Nowak arbeitet im Zentrum und möchte morgens nicht mit dem Bus fahren. Er kann bis 650 Euro zahlen.

  • a Anzeige a: 2 Zimmer in der Altstadt, 3. Stock, 620 Euro
  • b Anzeige b: möbliertes Zimmer für Studierende, 350 Euro, nahe Uni
  • c Anzeige c: 3-Zimmer-Wohnung mit Garten am Stadtrand, 950 Euro
  • d Anzeige d: kleine Wohnung im Erdgeschoss, barrierefrei, 480 Euro
  • e Anzeige e: Haus mit 5 Zimmern und Garten, 1.400 Euro
  • f Anzeige f: Zimmer in einer Dreier-WG, 450 Euro, ab 25 Jahren
Lösung

a — Anzeige a liegt in der Altstadt, also im Zentrum, und kostet 620 Euro. Anzeige f wäre billiger, liegt aber am Hauptbahnhof.

Hören · 30 Minuten

Ansage 1A

Sie hören eine Ansage am Bahnhof.
Transkript

Ansage: Achtung, eine Änderung für den ICE 573 nach Hamburg. Der Zug fährt heute nicht von Gleis 7, sondern von Gleis 12. Der Zug hat außerdem zwanzig Minuten Verspätung.

Ansage 1B

Sie hören eine Ansage im Schwimmbad.
Transkript

Ansage: Liebe Gäste, wir schließen heute schon um 18 Uhr, weil das Wasser gereinigt wird. Morgen sind wir wieder von 7 bis 21 Uhr für Sie da. Wir bitten um Verständnis.

Ansage 1C

Sie hören den Anrufbeantworter einer Apotheke.
Transkript

Ansage: Guten Abend, hier ist die Apotheke am Markt. Wir haben geschlossen. Heute ist unsere Notdienst-Apotheke die Adler-Apotheke in der Bahnhofstraße 4.

Ansage 1D

Sie hören eine Ansage im Supermarkt.
Transkript

Ansage: Liebe Kundinnen und Kunden, ab Montag finden Sie Obst und Gemüse im ersten Stock. Im Erdgeschoss verkaufen wir dann Brot und Kuchen. Unser Café bleibt geöffnet.

Ansage 1E

Sie hören eine Ansage im Kino.
Transkript

Ansage: Der Film „Die lange Reise“ beginnt heute um 20.15 Uhr, nicht wie geplant um 19.30 Uhr. Karten kosten an der Kasse 8 Euro, für Schüler 6 Euro.

Gespräch: Einkauf für das Frühstück

Sie hören ein Gespräch zwischen Nora und Jonas. Sie hören den Text einmal.
Transkript

Nora: Jonas, am Sonntag kommen meine Eltern und meine Schwester zum Frühstück. Wir müssen noch einkaufen. Jonas: Okay. Ich gehe nachher in den Supermarkt. Was soll ich mitbringen? Nora: Wir haben kein Brot mehr. Kauf bitte zwei Brote, aber keine Brötchen, die sind zu hart. Jonas: Gut. Und wie sieht es mit Milch aus? Nora: Milch ist noch im Kühlschrank, fast eine ganze Flasche. Die reicht. Jonas: Soll ich auch Käse und Eier kaufen? Nora: Käse haben wir noch. Eier brauchen wir nicht, wir haben genug. Jonas: Und was ist mit Kuchen? Nora: Meine Schwester bringt einen Kuchen mit. Das hat sie mir gestern geschrieben. Jonas: Super. Und Butter? Nora: Oh, die habe ich gestern vergessen. Kauf bitte auch Butter. Jonas: Mache ich. Noch etwas? Nora: Für die Kinder kauf bitte einen Saft. Zucker brauchen wir nicht, wir haben noch eine ganze Packung. Jonas: Alles klar. Dann bis später.

Kurzes Gespräch 3A

Sie hören ein Telefonat mit dem Vermieter.
Transkript

Herr Wolf: Guten Tag, hier Wolf, Ihr Vermieter. Was ist das Problem? Frau Seidel: Die Heizung im Wohnzimmer ist seit gestern kaputt. Es ist sehr kalt. Herr Wolf: Das tut mir leid. Ich schicke morgen Vormittag einen Handwerker. Frau Seidel: Morgen Vormittag bin ich leider bei der Arbeit. Herr Wolf: Kein Problem, der Handwerker hat einen Schlüssel.

Kurzes Gespräch 3B

Sie hören ein Gespräch im Café.
Transkript

Kellner: Was möchten Sie? Frau: Ich nehme einen Tee mit Honig und ein Stück Apfelkuchen. Kellner: Und Sie? Herr: Für mich bitte einen Kaffee, aber ohne Zucker.

Kurzes Gespräch 3C

Sie hören ein Gespräch in der Arztpraxis.
Transkript

Arzt: Sie husten stark. Nehmen Sie diese Tabletten dreimal am Tag. Patientin: Und kann ich morgen zur Arbeit gehen? Arzt: Nein, bleiben Sie zwei Tage zu Hause und trinken Sie viel Wasser.

Kurzes Gespräch 3D

Sie hören ein Gespräch im Zug.
Transkript

Frau: Entschuldigung, fährt dieser Zug direkt nach Köln? Schaffner: Nein, Sie müssen in Mannheim umsteigen. Der nächste Zug fährt in zehn Minuten. Frau: Muss ich ein neues Ticket kaufen? Schaffner: Nein, Ihr Ticket gilt weiter.

Kurzes Gespräch 3E

Sie hören ein Gespräch auf der Post.
Transkript

Frau: Guten Tag, ich möchte ein Paket abholen. Hier ist die Karte. Beamter: Einen Moment. Haben Sie einen Ausweis dabei? Frau: Oh nein, den habe ich zu Hause vergessen. Beamter: Dann kann ich Ihnen das Paket leider nicht geben.

Interview mit einer Busfahrerin

Sie hören ein Interview mit Frau Yilmaz. Sie hören den Text zweimal.
Transkript

Interviewerin: Frau Yilmaz, Sie fahren seit zwölf Jahren Bus. Wann beginnt Ihr Arbeitstag? Frau Yilmaz: Meine erste Fahrt ist um halb fünf. An Arbeitstagen stehe ich jeden Morgen um vier Uhr auf. Interviewerin: Fahren Sie auch am Wochenende? Frau Yilmaz: Ja, ich arbeite auch samstags und sonntags. Nur montags habe ich frei. Interviewerin: Sind die Fahrgäste freundlich zu Ihnen? Frau Yilmaz: Meistens ja. Viele sagen „Guten Morgen“, und manche bringen mir sogar einen Kaffee mit. Interviewerin: Haben Sie früher etwas anderes gemacht? Frau Yilmaz: Ja, ich habe zehn Jahre in einem Büro gearbeitet. Aber ich wollte lieber draußen sein. Interviewerin: Möchten Sie später eine andere Arbeit machen? Frau Yilmaz: Nein, ich bleibe beim Bus. Ich mag die Menschen und die Stadt.

1 · Von welchem Gleis fährt der Zug nach Hamburg?

  • a Gleis 12
  • b Gleis 7
  • c Gleis 20
Lösung

a — Die Ansage sagt: nicht von Gleis 7, sondern von Gleis 12. Gleis 7 ist der alte Ort, Gleis 20 kommt nur in der Zahl der Verspätung vor.

1 · Warum schließt das Schwimmbad heute früher?

  • a Weil es zu kalt ist.
  • b Weil das Wasser gereinigt wird.
  • c Weil das Personal fehlt.
Lösung

b — Der Grund steht direkt in der Ansage: Das Wasser wird gereinigt. Kälte oder fehlendes Personal werden nicht genannt.

1 · Wo bekommt man heute Abend Medikamente?

  • a In der Apotheke am Markt.
  • b Im Krankenhaus.
  • c In der Adler-Apotheke.
Lösung

c — Die Ansage sagt: Heute ist unsere Notdienst-Apotheke die Adler-Apotheke. Deshalb bekommt man heute Abend dort Medikamente, weil die Apotheke am Markt geschlossen hat. Im Krankenhaus bekommt man normalerweise keine Medikamente auf Rezept.

1 · Was ändert sich ab Montag?

  • a Obst und Gemüse sind im ersten Stock.
  • b Das Café schließt.
  • c Es gibt kein Brot mehr.
Lösung

a — Obst und Gemüse ziehen in den ersten Stock um. Brot gibt es weiter, nur im Erdgeschoss, und das Café bleibt geöffnet.

1 · Wann beginnt der Film?

  • a Um 21 Uhr.
  • b Um 20.15 Uhr.
  • c Um 19.30 Uhr.
Lösung

b — In der Ansage heißt es: „Der Film ‚Die lange Reise‘ beginnt heute um 20.15 Uhr, nicht wie geplant um 19.30 Uhr.“ Die neue und damit richtige Beginnzeit ist also 20.15 Uhr. 19.30 Uhr war nur die frühere Planung und gilt nicht mehr.

2 · Was soll Jonas im Supermarkt kaufen?

  • a Bild a: eine Tasse Kaffee
  • b Bild b: zwei Brote
  • c Bild c: eine Flasche Milch
  • d Bild d: ein Kuchen
  • e Bild e: ein Stück Butter
  • f Bild f: ein Stück Käse
  • g Bild g: Eier in einem Korb
  • h Bild h: eine Flasche Saft
  • i Bild i: eine Packung Zucker
Lösung

b — Nora sagt: „Wir haben kein Brot mehr. Kauf bitte zwei Brote.“ Deshalb muss Jonas zwei Brote im Supermarkt kaufen. Milch, Käse, Eier, Zucker und Kuchen braucht er nicht zu kaufen, weil sie noch genug davon haben oder die Schwester den Kuchen mitbringt.

2 · Was ist noch im Kühlschrank?

  • a Bild a: eine Tasse Kaffee
  • b Bild b: zwei Brote
  • c Bild c: eine Flasche Milch
  • d Bild d: ein Kuchen
  • e Bild e: ein Stück Butter
  • f Bild f: ein Stück Käse
  • g Bild g: Eier in einem Korb
  • h Bild h: eine Flasche Saft
  • i Bild i: eine Packung Zucker
Lösung

c — Nora sagt: „Milch ist noch im Kühlschrank, fast eine ganze Flasche.“ Deshalb ist die Flasche Milch die richtige Lösung, denn sie ist ausdrücklich als Vorrat im Kühlschrank genannt. Die Butter dagegen fehlt und muss erst gekauft werden.

2 · Was bringt Noras Schwester mit?

  • a Bild a: eine Tasse Kaffee
  • b Bild b: zwei Brote
  • c Bild c: eine Flasche Milch
  • d Bild d: ein Kuchen
  • e Bild e: ein Stück Butter
  • f Bild f: ein Stück Käse
  • g Bild g: Eier in einem Korb
  • h Bild h: eine Flasche Saft
  • i Bild i: eine Packung Zucker
Lösung

d — Nora sagt: „Meine Schwester bringt einen Kuchen mit.“ Deshalb ist Bild d mit dem Kuchen richtig. Die anderen Lebensmittel wie Brote, Milch oder Butter soll Jonas kaufen, nicht die Schwester.

2 · Was hat Nora gestern vergessen?

  • a Bild a: eine Tasse Kaffee
  • b Bild b: zwei Brote
  • c Bild c: eine Flasche Milch
  • d Bild d: ein Kuchen
  • e Bild e: ein Stück Butter
  • f Bild f: ein Stück Käse
  • g Bild g: Eier in einem Korb
  • h Bild h: eine Flasche Saft
  • i Bild i: eine Packung Zucker
Lösung

e — Auf die Frage „Und Butter?“ sagt Nora: „Oh, die habe ich gestern vergessen.“ Deshalb muss Jonas Butter kaufen, und Antwort e ist richtig. Die Brote hat sie nicht vergessen, denn sie sagt klar: Kauf bitte zwei Brote.

2 · Was möchte Nora für die Kinder kaufen?

  • a Bild a: eine Tasse Kaffee
  • b Bild b: zwei Brote
  • c Bild c: eine Flasche Milch
  • d Bild d: ein Kuchen
  • e Bild e: ein Stück Butter
  • f Bild f: ein Stück Käse
  • g Bild g: Eier in einem Korb
  • h Bild h: eine Flasche Saft
  • i Bild i: eine Packung Zucker
Lösung

h — Nora sagt: „Für die Kinder kauf bitte einen Saft.“ Deshalb ist die Flasche Saft richtig. Zucker brauchen sie nicht, denn sie haben noch eine ganze Packung.

3 · Wann kommt der Handwerker?

  • a Am Wochenende.
  • b Heute Abend.
  • c Morgen Vormittag.
Lösung

c — Der Vermieter sagt „morgen Vormittag“. Die Frau ist dann bei der Arbeit, aber der Handwerker hat einen Schlüssel.

3 · Was bestellt die Frau?

  • a Tee und Apfelkuchen.
  • b Saft und ein Brot.
  • c Kaffee und Kuchen.
Lösung

a — Die Frau sagt: „Ich nehme einen Tee mit Honig und ein Stück Apfelkuchen.“ Deshalb ist Antwort a richtig, denn sie bestellt genau Tee und Apfelkuchen. Kaffee bestellt der Mann, und Saft und Brot kommen im Text nicht vor.

3 · Was soll die Patientin tun?

  • a Sofort ins Krankenhaus gehen.
  • b Zwei Tage zu Hause bleiben.
  • c Viel Kaffee trinken.
Lösung

b — Der Arzt sagt: „Bleiben Sie zwei Tage zu Hause und trinken Sie viel Wasser.“ Deshalb ist Antwort b richtig, denn die Patientin soll zwei Tage zu Hause bleiben. Ins Krankenhaus soll sie nicht gehen, und Kaffee wird im Text nicht genannt.

3 · Was muss die Frau machen?

  • a Ein neues Ticket kaufen.
  • b In Köln anrufen.
  • c In Mannheim umsteigen.
Lösung

c — Der Schaffner sagt: „Sie müssen in Mannheim umsteigen.“ Deshalb ist Antwort c richtig, denn die Frau muss dort in einen anderen Zug wechseln. Ein neues Ticket braucht sie nicht, weil ihr Ticket weiter gilt – Antwort a ist also falsch.

3 · Was braucht die Frau?

  • a Einen Ausweis.
  • b Eine Karte.
  • c Geld.
Lösung

a — Der Beamte sagt: „Haben Sie einen Ausweis dabei?“, und die Frau antwortet, dass sie ihn vergessen hat. Deshalb braucht sie einen Ausweis, denn ohne Ausweis bekommt sie das Paket nicht. Die Karte hat sie schon dabei, und um Geld geht es im Text nicht.

4 · Frau Yilmaz steht an Arbeitstagen um vier Uhr auf.

  • ja Ja
  • nein Nein
Lösung

ja — Frau Yilmaz sagt im Interview: „An Arbeitstagen stehe ich jeden Morgen um vier Uhr auf.“ Damit bestätigt sie direkt die Aussage in der Aufgabe. Die Antwort „Ja“ ist also richtig, weil die Uhrzeit und der Bezug auf Arbeitstage genau übereinstimmen.

4 · Frau Yilmaz arbeitet nur am Wochenende.

  • ja Ja
  • nein Nein
Lösung

nein — Sie arbeitet auch samstags und sonntags, aber ihre Arbeitswoche endet nicht am Wochenende. Frei hat sie nur montags.

4 · Die Fahrgäste sind meistens freundlich zu ihr.

  • ja Ja
  • nein Nein
Lösung

ja — Auf die Frage, ob die Fahrgäste freundlich sind, sagt Frau Yilmaz: „Meistens ja.“ Sie erklärt auch, dass viele „Guten Morgen“ sagen und manche ihr sogar einen Kaffee mitbringen. Das zeigt, dass die Aussage meistens freundlich stimmt und nicht „nein“ gelten kann.

4 · Frau Yilmaz hat früher in einem Büro gearbeitet.

  • ja Ja
  • nein Nein
Lösung

ja — Auf die Frage, ob sie früher etwas anderes gemacht hat, antwortet Frau Yilmaz: „Ich habe zehn Jahre in einem Büro gearbeitet.“ Damit bestätigt sie direkt, dass sie früher im Büro tätig war. Die Aussage „Nein“ wäre falsch, weil sie diese frühere Arbeit ausdrücklich nennt.

4 · Sie möchte bald eine andere Arbeit machen.

  • ja Ja
  • nein Nein
Lösung

nein — Auf die Frage, ob sie später eine andere Arbeit machen möchte, sagt Frau Yilmaz: „Nein, ich bleibe beim Bus.“ Sie will also weiter als Busfahrerin arbeiten und nicht bald etwas anderes machen. Damit ist „ja“ falsch und „nein“ richtig.

Schreiben · 30 Minuten

Hinweise zu diesem Prüfungsteil

Du schreibst zwei kurze Texte: eine SMS an eine Freundin und eine E-Mail an deine Kursleiterin. Schreibe zu jedem Inhaltspunkt mindestens einen Satz.

1 · Du bist krank und kannst heute nicht zum Deutschkurs kommen. Schreib eine SMS an deine Freundin Lara. Sage, warum du nicht kommst, bitte sie, dir die Hausaufgaben zu schicken, und schreibe, wann du dich wieder meldest.

Modellantwort im Lösungsteil.

Modellantwort

2 · Du kannst am Samstag nicht zum Deutschkurs kommen, weil du einen Termin beim Arzt hast. Schreib eine E-Mail an deine Kursleiterin Frau Berger. Entschuldige dich, nenne den Grund und frage nach den Hausaufgaben.

Modellantwort im Lösungsteil.

Modellantwort

Sprechen · 15 Minuten

Hinweise zu diesem Prüfungsteil

Du sprichst mit einer Partnerin oder einem Partner. Nimm deine Antworten mit dem Handy auf und höre sie danach noch einmal an.

1 · Ihr sitzt zu zweit. Zieht abwechselnd eine Karte und stellt eine Frage zum Thema. Die andere Person antwortet und stellt eine Gegenfrage.

2 · Erzähle etwa zwei Minuten über dich. Nutze die Stichpunkte als Hilfe und sprich in ganzen Sätzen.

3 · Ihr plant zusammen eine Abschiedsfeier für euren Deutschkurs. Sprecht über die Punkte und entscheidet gemeinsam. Macht Vorschläge und reagiert auf den Vorschlag der anderen Person.

Denselben Satz mit Zeit und Auswertung

Punkte je Abschnitt, Begründung je Aufgabe, Urteil gegen die Bestehensgrenze.

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