Goethe-Zertifikat B1 · B1

Goethe-Zertifikat B1: Modelltest mit Lösungen

Ein vollständiger Testsatz zum Lesen und Nacharbeiten: alle Teile, alle Aufgaben, jede Lösung mit Begründung. Interaktiv mit Zeit, Audio und Auswertung startest du denselben Satz über einen Klick.

  • Lesen: 30 Aufgaben
  • Hören: 30 Aufgaben
  • Schreiben: 3 Aufgaben
  • Sprechen: 3 Aufgaben

Lösungen sind eingeklappt. Die Aufgaben stammen aus unserem eigenen Bestand (10 Testsätze insgesamt), nicht aus offiziellen Modellsätzen.

Lesen · 65 Minuten

Ein Jahr im Neubauviertel – mein ehrlicher Bericht

Vor einem Jahr bin ich mit meinem Mann in ein Neubauviertel am Stadtrand gezogen. Vorher hatte ich ehrlich gesagt Angst davor: keine Geschäfte, kein Café, und der nächste Bus sollte nur stündlich fahren. Am ersten Abend saßen wir zwischen leeren Kartons und fragten uns, ob das eine gute Entscheidung war. Heute, zwölf Monate später, sieht die Sache anders aus. Ein kleiner Supermarkt hat im Erdgeschoss eines Hauses eröffnet, und der Bus fährt inzwischen alle zwanzig Minuten. Ein Café fehlt leider immer noch – daran hat sich nichts geändert. Was mich am meisten überrascht hat: die Nachbarschaft. Ich hatte gedacht, in einem Neubau kennt niemand niemanden. Falsch gedacht. Über einen Aushang im Hausflur haben wir vor einem halben Jahr einen Nachbarschaftstreff gegründet, der jeden ersten Sonntag im Monat stattfindet. Die Stadt hat damit nichts zu tun, das haben wir selbst organisiert. Ein Problem gibt es aber: Abends ist der Spielplatz direkt vor unserem Fenster oft bis zehn Uhr laut. Wir haben uns beim Vermieter beschwert, passiert ist nichts. Geholfen hat am Ende ein Gespräch mit den Eltern, die sehr verständnisvoll waren. Würde ich wieder hierherziehen? Ja, aber nur in eine Wohnung mit Balkon. Ohne Balkon wäre mir das Viertel zu ruhig.

Kleinere Wohnungen, größere Ideen

In deutschen Städten werden Wohnungen seit Jahren kleiner. Wer heute eine Zweizimmerwohnung sucht, findet oft nur 48 Quadratmeter – vor zwanzig Jahren waren es durchschnittlich zehn Quadratmeter mehr. Für viele Familien ist das ein Problem. Architektinnen und Architekten reagieren darauf mit einer einfachen Idee: Möbel, die mehrere Aufgaben haben. Ein Beispiel ist das Bett, das tagsüber unter der Decke verschwindet. So entsteht am Abend ein Arbeitsplatz, an dem man tatsächlich sitzen kann, ohne sich die Knie zu stoßen. Auch Küchen werden inzwischen so gebaut, dass der Esstisch zusammengeklappt an der Wand hängt und nur beim Essen ausgezogen wird. Die Expertin Nadja Pfeiffer hält solche Lösungen für sinnvoll, warnt aber vor zu viel Begeisterung. „Ein Klappbett ersetzt kein Zimmer. Wenn eine Wohnung zu klein ist, macht sie auch das beste Möbelstück nicht größer." Sie fordert deshalb, dass beim Bau neuer Häuser wieder mehr auf gemeinsame Räume geachtet wird – einen Raum für alle Bewohner, in dem Gäste schlafen oder Kinder spielen können. In einigen Neubauten gibt es das bereits, allerdings nur selten.

Wenn die Straße den Kindern gehört

In der Lindenstraße in Freiburg gilt seit März eine neue Regel: Autos dürfen nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren, und wer dort wohnt, darf auf der Fahrbahn spielen, Blumenkübel aufstellen oder Bänke hinsetzen. Die Stadt nennt das einen „Wohnhof", die Anwohner nennen es einfach „unser Hof". Am Anfang gab es Streit. Einige Ladenbesitzer befürchteten, dass ihre Kunden keine Parkplätze mehr finden. Nach sechs Monaten zeigt eine erste Auswertung der Stadt, dass die Geschäfte nicht weniger Umsatz machen als vorher – allerdings kommen mehr Kunden zu Fuß. Die Zahl der Unfälle mit Kindern ist im Vergleich zum Vorjahr von vier auf null gesunken. Nicht alle sind zufrieden. Eine Anwohnerin, die ihren Wagen jeden Tag für die Arbeit braucht, sagt: „Ich brauche für die letzten 200 Meter jetzt fünf Minuten, weil ich hinter spielenden Kindern herfahren muss. Das ist anstrengend." Der Bezirksbürgermeister will das Projekt trotzdem auf zwei weitere Straßen ausweiten, allerdings erst nach einer Anwohnerversammlung im Herbst.

Anzeigen aus dem Stadtteilzentrum „Alte Mühle"

Anzeige a: Nähkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger. Dienstags 19–21 Uhr, acht Termine. Sie lernen, wie man Kleidung kürzer macht und Löcher repariert. Nähmaschinen sind vorhanden, Stoff bitte selbst mitbringen. Gebühr 60 Euro. Anzeige b: Rückenfit am Vormittag. Dienstag und Donnerstag, 9.30–10.30 Uhr. Gymnastik auf der Matte für Menschen mit Büroarbeit oder Rückenproblemen. Keine Vorkenntnisse nötig. Kursleitung: Physiotherapeutin. 5 Euro pro Termin. Anzeige c: Gitarre für Erwachsene. Donnerstag 18–19 Uhr, auch für absolute Anfänger. Zehn Termine, Instrumente können für 20 Euro geliehen werden. Nur acht Plätze. Anzeige d: Töpfern für Kinder und Eltern. Samstags 10–12 Uhr, für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Ton und Brennen sind im Preis enthalten. Anmeldung im Büro, maximal sechs Familien. Anzeige e: Handyfotos, die man zeigen kann. Kompaktkurs am Samstag, 14–17 Uhr. Bildaufbau, Licht und die wichtigsten Einstellungen der Handykamera. Bitte eigenes Handy mitbringen. 25 Euro. Anzeige f: Reparaturcafé. Jeden ersten Mittwoch im Monat, 17–20 Uhr. Ehrenamtliche Helfer reparieren mit Ihnen Toaster, Lampen, kleine Elektrogeräte und Handys. Sie können zuschauen und mitmachen. Kostenlos, Spende erwünscht. Anzeige g: Sprachcafé Deutsch. Montags 16–17.30 Uhr. Kein Kurs, keine Grammatik: Wir sitzen zusammen, trinken Tee und sprechen über Alltagsthemen. Für alle ab Niveau A2, maximal acht Personen, ohne Anmeldung. Anzeige h: Computerhilfe für Senioren. Donnerstag 15–17 Uhr. Wir helfen bei Fragen zu E-Mail, Drucker und Internet. Einzeltermine nach Absprache, kostenlos. Anzeige i: Chor „Mühlenklang". Proben am Mittwoch 19.30–21 Uhr. Wir singen Pop und alte Lieder, neue Stimmen sind immer willkommen. Vorsingen nicht nötig. Anzeige j: Vegetarisch kochen am Samstag. 11–14 Uhr, wir kochen ein Menü mit saisonalem Gemüse vom Markt und essen gemeinsam. Lebensmittelumlage 8 Euro. Maximal zehn Teilnehmer.

Leserkommentare: „Mülltrennung – wer kontrolliert hier wen?"

Michael, 34: „Bei uns im Haus hat sich seit der neuen Tonne mit Chip nichts verbessert. Ich glaube nicht, dass Strafen helfen. Wer morgens um sieben zur Arbeit muss, wirft den Müll dahin, wo Platz ist, egal was es kostet. Größere Behälter und eine zweite Leerung pro Woche wären die Lösung." Ayla, 28: „In meiner alten Wohnung hat der Hausmeister Fotos von falsch gefüllten Tonnen im Treppenhaus aufgehängt, mit Wohnungsnummer. Das Ergebnis war ein halbes Jahr Streit, und am Ende hat niemand mehr etwas getrennt. Kontrolle durch Nachbarn funktioniert nicht." Herr Brandt, 61: „Ich trenne seit dreißig Jahren, aber die Regeln ändern sich ständig, und keiner erklärt sie. Wo gehört die Kaffeekapsel hin? Ich weiß es nicht, und im Amt weiß es offenbar auch niemand. Ein Infoabend im Haus würde mehr bringen als jede Kontrolle." Johanna, 19: „Ich wohne seit einem Jahr in einer WG und gebe zu: Ich weiß oft nicht, wohin der Becher vom Joghurt gehört. Aber das ist keine Ausrede – ich könnte es googeln, ich mache es nur nicht. Wenn mein Mitbewohner mir das erklärt, merke ich es mir auch." Tobias, 41: „In unserem Haus wird jede Woche kontrolliert, und es funktioniert: Die Tonnen sind sauber, seit zwei Jahren gab es keine Beschwerde. Datenschutz ist hier kein Thema – die Tonne gehört dem Haus, nicht mir. Wer nichts falsch macht, hat nichts zu befürchten." Ilse, 72: „Ich wohne im vierten Stock ohne Aufzug. Die Tonnen stehen im Hof, und ich schaffe den Weg mit meinem Rollator einfach nicht. Ich trenne alles in der Küche und gebe es meiner Nachbarin mit. Statt zu kontrollieren, sollte man für ältere Menschen den Müll abholen." Deniz, 25: „Das Problem sind nicht die Bürger, sondern die Verpackungen: fünf verschiedene Kunststoffsorten, Beschichtungen, Klebstoffe. Ich trenne, so gut ich kann, aber ich erwarte nicht, dass ich es perfekt mache. Solange die Hersteller so produzieren, ist jede Kontrolle Theater."

Gartenordnung der Kleingartenanlage Sonnenhang

1. Das Tor zur Anlage ist von April bis September zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet, in den übrigen Monaten zwischen 7 und 19 Uhr. Wer außerhalb dieser Zeiten im Garten arbeiten will, braucht die schriftliche Erlaubnis des Vorstands. 2. Wasser darf nur zwischen 6 und 20 Uhr entnommen werden. In trockenen Sommern kann der Vorstand die Entnahme zeitweise ganz verbieten; ein Aushang am Brunnen informiert darüber. 3. Grillen ist ausschließlich auf dem Grillplatz neben dem Geräteschuppen erlaubt, nicht im eigenen Garten. Kohle und Asche werden nach dem Abkühlen in den dafür vorgesehenen Behälter gefüllt. 4. Hunde dürfen mitgebracht werden, müssen aber auf allen Wegen an der Leine geführt werden. Der Spielplatz und der Teich sind für Hunde gesperrt. 5. Kinder unter zwölf Jahren dürfen sich ohne Begleitung eines Erwachsenen nur auf den Wegen und auf dem Spielplatz aufhalten, nicht in den Gärten anderer Mitglieder. 6. Wer Gäste mitbringt, trägt sich in das Gästebuch am Tor ein. Für Feiern mit mehr als zehn Personen ist zwei Wochen vorher eine Anmeldung beim Vorstand nötig.

1 · 1. Vor dem Umzug war die Autorin unsicher, ob sie im Neubauviertel gut leben würde.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Sie schreibt, sie habe „ehrlich gesagt Angst" vor dem Umzug gehabt und sich am ersten Abend gefragt, ob die Entscheidung gut war. Das zeigt ihre Unsicherheit vor dem Einzug.

1 · 2. Die Busverbindung ist seit dem Einzug schlechter geworden.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Der Bus sollte ursprünglich nur stündlich fahren, inzwischen fährt er alle zwanzig Minuten. Die Verbindung ist also besser geworden, nicht schlechter.

1 · 3. Im Viertel gibt es jetzt ein Café.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Im Text steht: „Ein Café fehlt leider immer noch – daran hat sich nichts geändert.“ Damit wird klar, dass es im Viertel weiterhin kein Café gibt. Neu hinzugekommen ist nur der kleine Supermarkt, nicht das Café.

1 · 4. Den Nachbarschaftstreff hat die Stadt organisiert.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Die Autorin betont, die Stadt habe damit nichts zu tun, die Bewohner hätten den Treff selbst organisiert. Auslöser war ein Aushang im Hausflur.

1 · 5. Die Beschwerde beim Vermieter hat das Lärmproblem nicht gelöst.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Nach der Beschwerde beim Vermieter ist laut Text nichts passiert. Erst ein Gespräch mit den Eltern hat geholfen.

1 · 6. Die Autorin würde nur in eine Wohnung mit Balkon zurückziehen.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Sie antwortet auf die Frage, ob sie wieder hierherziehen würde, mit „Ja, aber nur in eine Wohnung mit Balkon". Ohne Balkon sei ihr das Viertel zu ruhig.

2 · 7. Wie haben sich die Wohnungsgrößen in den letzten zwanzig Jahren verändert?

  • a Eine Zweizimmerwohnung ist heute durchschnittlich etwa zehn Quadratmeter kleiner.
  • b Die Wohnungen sind gleich groß geblieben, aber teurer geworden.
  • c Nur Familienwohnungen sind kleiner geworden, kleine Wohnungen nicht.
Lösung

a — Im Text steht, eine Zweizimmerwohnung habe heute oft 48 Quadratmeter, vor zwanzig Jahren seien es durchschnittlich zehn Quadratmeter mehr gewesen. Von gleichbleibender Größe oder einer Beschränkung auf Familienwohnungen ist nicht die Rede.

2 · 8. Was sagt die Expertin Nadja Pfeiffer über Klappbetten?

  • a Sie sind eine gute Lösung für Familien mit Kindern.
  • b Sie können eine zu kleine Wohnung nicht wirklich größer machen.
  • c Sie sind zu teuer für normale Mieter.
Lösung

b — Pfeiffer sagt, ein Klappbett ersetze kein Zimmer, und eine zu kleine Wohnung werde auch durch das beste Möbelstück nicht größer. Über den Preis sagt sie nichts.

2 · 9. Was fordert Nadja Pfeiffer für neue Häuser?

  • a Mehr gemeinsame Räume für alle Bewohner.
  • b Größere Küchen in jeder Wohnung.
  • c Weniger Neubauten in den Städten.
Lösung

a — Sie fordert, beim Bau neuer Häuser wieder mehr auf gemeinsame Räume zu achten, zum Beispiel für Gäste oder spielende Kinder. Größere Küchen oder ein Baustopp werden nicht genannt.

2 · 10. Was befürchteten die Ladenbesitzer am Anfang?

  • a Dass zu viele Kinder auf der Straße spielen.
  • b Dass ihre Kunden keine Parkplätze mehr finden.
  • c Dass die Mieten in der Straße steigen.
Lösung

b — Im Text heißt es, einige Ladenbesitzer hätten befürchtet, ihre Kunden würden keine Parkplätze mehr finden. Die anderen beiden Punkte kommen nicht vor.

2 · 11. Was zeigt die erste Auswertung der Stadt?

  • a Die Geschäfte verkaufen weniger als vorher.
  • b Es gibt mehr Unfälle mit Kindern als im Vorjahr.
  • c Es gab in diesem Jahr keine Unfälle mit Kindern.
Lösung

c — Die Zahl der Unfälle mit Kindern ist von vier auf null gesunken, und die Geschäfte machen nicht weniger Umsatz. Zwei der Aussagen widersprechen also direkt dem Text.

2 · 12. Wie geht es mit dem Projekt weiter?

  • a Es wird sofort auf zwei weitere Straßen ausgeweitet.
  • b Es wird beendet, weil sich Anwohner beschwert haben.
  • c Eine Ausweitung ist geplant, aber erst nach einer Versammlung.
Lösung

c — Der Bezirksbürgermeister will das Projekt auf zwei weitere Straßen ausweiten, allerdings erst nach einer Anwohnerversammlung im Herbst. Ein sofortiger Start oder ein Ende des Projekts steht nicht im Text.

3 · 13. Frau Bader arbeitet bis 18 Uhr und sucht einen Abendkurs, in dem sie lernt, Hosen zu kürzen und Löcher zu flicken.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

a — Der Nähkurs findet dienstags von 19 bis 21 Uhr statt und behandelt genau das Kürzen und Reparieren von Kleidung. Das Reparaturcafé ist keine Alternative, weil dort Elektrogeräte und keine Kleidung repariert werden.

3 · 14. Herr Özdemir möchte am Wochenende mit seinem achtjährigen Sohn etwas mit den Händen machen und selbst dabei sein.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

d — Die Töpfergruppe am Samstag ist für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen gedacht, und der Vater darf mitmachen. Der Kochkurs am Samstag ist dagegen nicht für Kinder.

3 · 15. Eine Studentin hat ein Handy mit kaputtem Display und möchte sehen, wie es repariert wird, statt es wegzuwerfen.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

f — Im Reparaturcafé werden unter anderem Handys repariert, und man kann zuschauen und mitmachen. Die Computerhilfe beantwortet nur Fragen zu E-Mail, Drucker und Internet und repariert keine Geräte.

3 · 16. Frau Petrov möchte einmal pro Woche in einer kleinen Gruppe Deutsch sprechen üben, ohne Grammatikübungen und ohne sich vorher anzumelden.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

g — Das Sprachcafé ist ausdrücklich kein Kurs, sondern ein Treffen zum Sprechen, montags, mit höchstens acht Personen und ohne Anmeldung. Alle genannten Bedingungen passen genau.

3 · 17. Herr Yilmaz arbeitet im Schichtdienst und kann nur vormittags. Er hat oft Rückenschmerzen und sucht ein regelmäßiges Training.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

b — Rückenfit findet dienstags und donnerstags am Vormittag statt und ist für Menschen mit Rückenproblemen gedacht. Alle anderen Angebote liegen am Abend oder am Wochenende.

3 · 18. Frau Klein schreibt einen Familienblog und möchte an einem Wochenende lernen, mit dem Handy bessere Fotos zu machen.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

e — Der Kompaktkurs am Samstagnachmittag behandelt Bildaufbau, Licht und Kameraeinstellungen für Handyfotos. Das eigene Handy soll mitgebracht werden, was genau zu ihrem Wunsch passt.

3 · 19. Herr Lang möchte lernen, Videos am Computer zu schneiden, und sucht dafür einen Onlinekurs am Abend.

  • a Nähkurs am Dienstagabend
  • b Rückenfit am Vormittag
  • c Gitarre für Erwachsene
  • d Töpfern für Kinder und Eltern
  • e Handyfotos, die man zeigen kann
  • f Reparaturcafé
  • g Sprachcafé Deutsch
  • h Computerhilfe für Senioren
  • i Chor „Mühlenklang"
  • j Vegetarisch kochen am Samstag
  • 0 keine Anzeige passt
Lösung

0 — Keines der Angebote behandelt Videoschnitt, und kein Kurs findet online statt. Die Computerhilfe hilft nur bei E-Mail, Drucker und Internet, der Fotokurs betrifft nur Fotos.

4 · 20. Michael glaubt, dass Strafen das Problem mit dem Müll lösen würden.

  • j ja
  • n nein
Lösung

n — Michael schreibt ausdrücklich, er glaube nicht, dass Strafen helfen. Er schlägt stattdessen größere Behälter und eine zweite Leerung pro Woche vor.

4 · 21. Ayla hat erlebt, dass gegenseitige Kontrolle zu Streit geführt hat.

  • j ja
  • n nein
Lösung

j — Sie berichtet von Fotos mit Wohnungsnummer im Treppenhaus und einem halben Jahr Streit. Am Ende habe niemand mehr getrennt.

4 · 22. Herr Brandt wünscht sich, dass die Regeln besser erklärt werden.

  • j ja
  • n nein
Lösung

j — Er kritisiert, dass sich die Regeln ständig ändern und keiner sie erklärt, und fordert einen Infoabend im Haus. Das ist genau der Wunsch nach besserer Information.

4 · 23. Johanna kennt die Regeln nicht genau, findet das aber selbst keine gute Entschuldigung.

  • j ja
  • n nein
Lösung

j — Sie gibt zu, oft nicht zu wissen, wohin der Joghurtbecher gehört, und sagt gleichzeitig, das sei keine Ausrede, weil sie es googeln könnte.

4 · 24. Tobias hat nichts gegen regelmäßige Kontrollen der Mülltonnen.

  • j ja
  • n nein
Lösung

j — Er berichtet positiv von wöchentlichen Kontrollen und sagt, wer nichts falsch mache, habe nichts zu befürchten. Datenschutz sieht er in diesem Fall nicht als Problem.

4 · 25. Ilse erwartet von älteren Menschen mehr Einsatz beim Mülltrennen.

  • j ja
  • n nein
Lösung

n — Ilse trennt selbst in der Küche und bittet die Nachbarin um Hilfe, weil sie den Weg zu den Tonnen nicht schafft. Sie fordert eine Abholung für ältere Menschen, keine größere Anstrengung.

4 · 26. Deniz hält die Verpackungen für zu kompliziert.

  • j ja
  • n nein
Lösung

j — Er nennt fünf Kunststoffsorten, Beschichtungen und Klebstoffe und sagt, jede Kontrolle sei Theater, solange die Hersteller so produzieren. Das ist eine Kritik an zu komplizierten Verpackungen.

5 · 27. Wer im Winter um 20 Uhr im Garten arbeiten möchte, …

  • a darf das ohne Einschränkung.
  • b braucht eine schriftliche Erlaubnis des Vorstands.
  • c darf nur am Wochenende arbeiten.
Lösung

b — Von Oktober bis März ist das Tor nur bis 19 Uhr geöffnet. Wer außerhalb dieser Zeiten arbeiten will, braucht die schriftliche Erlaubnis des Vorstands, und das gilt auch um 20 Uhr im Winter.

5 · 28. Wo darf gegrillt werden?

  • a Nur auf dem Grillplatz beim Geräteschuppen.
  • b Im eigenen Garten, wenn die Nachbarn einverstanden sind.
  • c Überall in der Anlage, aber nur bis 20 Uhr.
Lösung

a — Der Text sagt, Grillen sei ausschließlich auf dem Grillplatz neben dem Geräteschuppen erlaubt, nicht im eigenen Garten. Die Zustimmung der Nachbarn ändert daran nichts.

5 · 29. Ein Hund …

  • a darf überall frei laufen, wenn er klein ist.
  • b darf auf den Wegen an der Leine mitkommen.
  • c darf gar nicht in die Anlage.
Lösung

b — Hunde dürfen mitgebracht werden, müssen aber auf allen Wegen an der Leine geführt werden. Gesperrt sind nur Spielplatz und Teich, ein generelles Verbot gibt es nicht.

5 · 30. Wer eine Feier mit fünfzehn Gästen plant, …

  • a muss die Feier zwei Wochen vorher beim Vorstand anmelden.
  • b trägt sich nur ins Gästebuch ein und braucht nichts weiter.
  • c darf höchstens zehn Gäste einladen.
Lösung

a — Für Feiern mit mehr als zehn Personen ist zwei Wochen vorher eine Anmeldung beim Vorstand nötig. Der Eintrag ins Gästebuch gilt für alle Gäste, ersetzt aber die Anmeldung nicht.

Hören · 40 Minuten

Nachricht der Hausverwaltung

Sie hören eine Nachricht der Hausverwaltung auf dem Anrufbeantworter.
Transkript

Guten Tag, hier ist die Hausverwaltung Sommer, Büro Mitte. Es geht um die Heizungsprüfung in Ihrem Haus. Der Termin ist am Donnerstag zwischen acht und zwölf Uhr. Die Firma braucht Zugang zu allen Wohnungen, auch zum Keller. Falls Sie vormittags nicht zu Hause sein können, geben Sie den Schlüssel bitte bis Mittwochabend bei uns im Büro ab, nicht bei den Nachbarn. Wenn Sie an diesem Tag gar nicht können, rufen Sie uns bis Dienstag zurück; wir bieten dann einen zweiten Termin am darauffolgenden Montag an.

Ansage im Bürgerhaus

Sie hören eine Ansage im Bürgerhaus vor Kursbeginn.
Transkript

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine kurze Information zum Abendkurs „Kochen für Anfänger". Wegen eines Wasserrohrbruchs ist die Küche im Erdgeschoss diese Woche gesperrt. Der Kurs findet trotzdem statt, und zwar im Raum 204 im zweiten Stock. Der Aufzug ist leider außer Betrieb, bitte benutzen Sie das Treppenhaus. Bringen Sie bitte keine eigenen Töpfe mit, Geschirr ist oben vorhanden. Der Kurs beginnt wie gewohnt um 18.30 Uhr.

Durchsage am Bahnhof

Sie hören eine Durchsage am Bahnhof.
Transkript

Information für Reisende: Der Regionalexpress um 17.12 Uhr nach Kirchheim fällt heute aus. Grund ist ein Defekt an der Strecke. Als Ersatz fährt ein Bus vom Bussteig B, Abfahrt in etwa fünfzehn Minuten. Die Fahrkarten behalten ihre Gültigkeit, Sie brauchen keine neue zu kaufen. Reisende nach Kirchheim mit Anschluss an den IC in Richtung Norden nehmen bitte den nächsten Zug um 18.02 Uhr; dieser hält allerdings nicht in Weiler.

Nachricht der Nachbarin

Sie hören eine Sprachnachricht Ihrer Nachbarin.
Transkript

Hi, ich bin's, Sabine von unten. Ich fahre morgen früh für eine Woche zu meiner Schwester. Kannst du in der Zeit meine Blumen gießen? Den Schlüssel bringe ich dir heute Abend persönlich vorbei, er liegt nicht im Briefkasten. Und noch etwas: Es kommt ein Paket für meine Tochter, das ist ein Geburtstagsgeschenk. Bitte nimm es nicht an, sie holt es selbst am Dienstag ab. Danke dir!

Verkehrsmeldung im Radio

Sie hören eine Verkehrsmeldung im Lokalradio.
Transkript

Und nun der Verkehr für den Stadtteil Ost: Wegen Bauarbeiten ist die Hauptstraße zwischen Marktplatz und Bäckergasse ab Montag für drei Wochen gesperrt. Die Buslinie 4 wird umgeleitet; die Haltestelle Marktplatz fällt weg. Fahrgäste können die Ersatzhaltestelle Stadthalle benutzen, die etwa dreihundert Meter weiter liegt. Anwohner mit einem Ausweis der Stadt dürfen die Straße weiterhin befahren, alle anderen müssen über die Ringstraße fahren.

Interview: Warum junge Familien aufs Land ziehen

Sie hören ein Interview aus der Radiosendung „Stadt – Land – Leben". Sie hören den Text einmal.
Transkript

Moderatorin: Frau Rath, Sie erforschen seit Jahren, warum Familien die Stadt verlassen. Was ist der wichtigste Grund? Frau Rath: Das ist eindeutig der Preis. Für dieselbe Miete bekommt eine Familie auf dem Land ein ganzes Haus mit Garten. Die Schulen sind erstaunlicherweise selten der Grund, obwohl das viele vermuten. Moderatorin: Und was wird dabei oft übersehen? Frau Rath: Der Arbeitsweg. Fast alle Väter pendeln danach mehr als eine Stunde pro Tag. Was mich aber wirklich überrascht hat: Es sind meistens die Mütter, die nach dem Umzug ihre Arbeitszeit reduzieren, obwohl sie vorher Vollzeit gearbeitet haben. Nach zwei Jahren arbeiten sie oft nur noch zwanzig Stunden. Moderatorin: Wie reagieren die Gemeinden auf den Zuzug? Frau Rath: Unterschiedlich. Die klugen Gemeinden bauen Kitas und schaffen Busverbindungen, bevor die Familien kommen. Andere warten ab und haben dann Probleme, weil die Plätze fehlen. Die Mieten senken kann keine Gemeinde, das ist ein Missverständnis. Moderatorin: Bleiben die Familien dauerhaft? Frau Rath: Nicht alle. Etwa ein Viertel zieht innerhalb von fünf Jahren zurück in die Stadt, meistens wegen der Arbeitswege oder weil die Kinder größer werden und weiter zur Schule fahren müssen. Moderatorin: Was raten Sie Familien, die diesen Schritt planen? Frau Rath: Ganz praktisch: eine Woche zur Probe wohnen, am besten im Winter. Wer den Arbeitsweg eine Woche lang jeden Tag gefahren ist, weiß danach sehr genau, ob er das zehn Jahre lang aushält.

Gespräch über eine Wohnungssuche

Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Kollegen in der Mittagspause. Sie hören den Text einmal.
Transkript

Jonas: Und, wie läuft es mit der Wohnungssuche? Lena: Anstrengend. Mein Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet, ich muss bis Ende August raus. Ich habe vierzehn Wohnungen angeschrieben und genau drei Antworten bekommen. Jonas: Immerhin. Und die Wohnung in der Nordstraße? Lena: Die gefällt mir eigentlich. Zweiundsechzig Quadratmeter, siebenhundertachtzig Euro warm. Das ist weniger, als ich jetzt zahle. Aber dritter Stock, kein Aufzug. Jonas: Du wolltest doch immer einen Balkon. Lena: Hab ich auch, aber der ist zwei Quadratmeter groß. Da passt ein Stuhl drauf, keine zwei. Jonas: Und sonst? Lena: Die Küche ist zu klein für einen Esstisch. Ich müsste im Wohnzimmer essen. Außerdem brauche ich zwanzig Minuten länger zur Arbeit. Jonas: Klingt nach vielen Kompromissen. Lena: Ja. Deshalb schaue ich am Samstag noch eine Wohnung im Erdgeschoss an, mit Gartenmitbenutzung. Wenn die passt, nehme ich sie. Jonas: Pass auf die Staffelmiete auf. Das steht oft im Kleingedruckten, und dann steigt die Miete jedes Jahr. Lena: Danke, das schaue ich mir an. Gekündigt habe ich übrigens noch nicht – erst unterschreiben, dann kündigen. Jonas: Sehr vernünftig. Soll ich am Samstag mitkommen? Lena: Das wäre super. Um zehn? Jonas: Zehn schaffe ich nicht, ich habe morgens Fußball. Ich könnte ab vierzehn Uhr da sein. Lena: Gut, dann machen wir den Termin um halb vier.

Podiumsdiskussion: Soll die Hauptstraße autofrei werden?

Sie hören eine Diskussionsrunde im Lokalradio: „Soll die Hauptstraße autofrei werden?". Sie hören den Text zweimal.
Transkript

Moderator: In unserer Runde diskutieren Frau Ahrens, Stadtplanerin, Herr Bolz, Inhaber eines Blumenladens, Frau Cimen, Anwohnerin mit zwei Kindern, und Herr Demir, Taxifahrer. Frau Ahrens, Sie haben ähnliche Projekte begleitet. Was empfehlen Sie? Ahrens: Zuerst einmal: nicht sofort für immer entscheiden. Wir haben in anderen Straßen gute Erfahrungen mit einer Testphase von einem Jahr gemacht. Danach weiß man, was wirklich passiert, und kann in Ruhe entscheiden. Wichtig ist außerdem, die Leute früh zu informieren. Das haben wir in der Vergangenheit zu spät gemacht, und das hat viel Vertrauen gekostet. Heute machen wir vorher Versammlungen. Moderator: Herr Bolz, Sie sind skeptisch. Bolz: Sehr sogar. Etwa siebzig Prozent meiner Kunden kommen mit dem Auto, weil sie Getränkekisten und große Blumensträuße kaufen. Wenn vor meinem Laden keine Parkplätze mehr sind, gehen diese Kunden woanders hin, das ist doch logisch. Ich verliere dann Kunden, nicht nur Parkplätze. Cimen: Darf ich kurz etwas dazu sagen? Ich wohne seit elf Jahren in der Straße und habe zwei Kinder. Auf dem Gehweg ist kein Platz, die Autos parken bis zur Kante, also laufen die Kinder auf der Fahrbahn. Ich will einfach, dass Kinder einen Bereich haben, der nicht den Autos gehört. Das ist für mich keine Ideologie, das ist Alltag. Demir: Ich fahre beruflich vierzig Mal am Tag durch diese Straße, das ist meine Route zum Bahnhof. Wenn ich nicht mehr durchfahren darf, muss ich einen großen Umweg fahren, das kostet zehn Minuten pro Fahrt. Meine Fahrgäste zahlen für die Zeit, und wenn ich länger brauche, bestellen sie beim nächsten Mal woanders. Ich verliere also Fahrgäste und Einnahmen. Ahrens: Das ist ein echter Punkt. Man könnte Ausnahmen für Taxis prüfen, das machen andere Städte auch. Bolz: Ausnahmen für Taxis helfen mir nicht. Meine Kunden brauchen Parkplätze. Cimen: Man könnte ja Parkplätze im Hof der alten Fabrik schaffen, der steht seit Jahren leer. Moderator: Damit sind wir bei konkreten Lösungen. Frau Ahrens, was wäre der nächste Schritt? Ahrens: Eine Testphase mit klaren Regeln und einer Befragung nach sechs Monaten. Und vorher eine Versammlung für alle, die es betrifft.

1 · Hausverwaltung: Die Heizung wird an einem Donnerstagvormittag geprüft.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Der Termin ist am Donnerstag zwischen acht und zwölf Uhr, also an einem Vormittag. Genau so wird es in der Nachricht gesagt.

1 · Hausverwaltung: Was sollen Bewohner tun, die vormittags nicht zu Hause sind?

  • a Den Schlüssel bis Mittwochabend im Büro abgeben.
  • b Den Schlüssel bei den Nachbarn lassen.
  • c Einen Termin am Wochenende vereinbaren.
Lösung

a — Die Ansage sagt ausdrücklich, der Schlüssel solle im Büro abgegeben werden, nicht bei den Nachbarn. Der Ersatztermin liegt außerdem auf einem Montag, nicht am Wochenende.

1 · Bürgerhaus: Der Kochkurs fällt diese Woche aus.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Die Ansage betont, der Kurs finde trotzdem statt, nur in einem anderen Raum. Gesperrt ist lediglich die Küche im Erdgeschoss.

1 · Bürgerhaus: Was müssen die Teilnehmer beachten?

  • a Sie müssen eigene Töpfe mitbringen.
  • b Sie müssen zu Fuß in den zweiten Stock gehen.
  • c Der Kurs beginnt später als sonst.
Lösung

b — Der Aufzug ist außer Betrieb, deshalb bleibt nur das Treppenhaus. Eigene Töpfe sind ausdrücklich nicht nötig, und der Kurs beginnt wie gewohnt um 18.30 Uhr.

1 · Bahnhof: Der Zug um 17.12 Uhr fällt wegen eines Defekts an der Strecke aus.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Im Text heißt es: „Der Regionalexpress um 17.12 Uhr nach Kirchheim fällt heute aus. Grund ist ein Defekt an der Strecke.“ Damit stimmen Uhrzeit und Grund genau mit der Aussage überein, also ist die Behauptung richtig. Ein Ersatzbus ändert nichts daran, dass der Zug selbst ausfällt.

1 · Bahnhof: Was gilt für die Fahrkarten?

  • a Sie müssen am Schalter umgetauscht werden.
  • b Sie behalten ihre Gültigkeit.
  • c Sie gelten nur im Ersatzbus.
Lösung

b — Die Ansage sagt, die Fahrkarten behielten ihre Gültigkeit, man brauche keine neue zu kaufen. Damit ist auch der Umtausch am Schalter nicht nötig.

1 · Nachbarin: Sabine bringt den Schlüssel heute Abend persönlich vorbei.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Sabine schreibt: „Den Schlüssel bringe ich dir heute Abend persönlich vorbei, er liegt nicht im Briefkasten.“ Damit stimmt die Aussage der Nachbarin genau mit dem Text überein. Ein Schlüssel im Briefkasten wäre dagegen falsch, weil Sabine das ausdrücklich verneint.

1 · Nachbarin: Was soll mit dem Paket geschehen?

  • a Der Nachbar soll es annehmen und Sabine geben.
  • b Der Nachbar soll es nicht annehmen, weil die Tochter es abholt.
  • c Der Nachbar soll es zur Post bringen.
Lösung

b — Sabine bittet ausdrücklich darum, das Paket nicht anzunehmen, weil ihre Tochter es am Dienstag selbst abholt. Von der Post ist nicht die Rede.

1 · Radio: Die Haltestelle Marktplatz wird während der Bauarbeiten nicht bedient.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Die Meldung sagt, die Haltestelle Marktplatz falle weg und die Fahrgäste sollten die Ersatzhaltestelle Stadthalle nutzen.

1 · Radio: Wer darf die gesperrte Straße weiterhin benutzen?

  • a Anwohner mit einem Ausweis der Stadt.
  • b Alle Fahrzeuge, aber nur langsam.
  • c Niemand, auch Anwohner nicht.
Lösung

a — Anwohner mit einem Ausweis der Stadt dürfen die Straße weiterhin befahren, alle anderen müssen über die Ringstraße fahren.

2 · 11. Was ist laut Frau Rath der wichtigste Grund für den Umzug aufs Land?

  • a Der Preis für Wohnraum.
  • b Die besseren Schulen.
  • c Die bessere Luft.
Lösung

a — Sie sagt, der Preis sei eindeutig der wichtigste Grund, und nennt die Schulen ausdrücklich als seltenen Grund. Die Luft wird nicht erwähnt.

2 · 12. Was hat Frau Rath besonders überrascht?

  • a Dass die Väter so lange pendeln.
  • b Dass vor allem Mütter nach dem Umzug ihre Arbeitszeit reduzieren.
  • c Dass so wenige Familien zurückziehen.
Lösung

b — Sie sagt, es überrasche sie, dass meistens die Mütter ihre Arbeitszeit reduzieren. Das lange Pendeln der Väter wird genannt, aber nicht als Überraschung markiert.

2 · 13. Wie reagieren die „klugen Gemeinden" auf den Zuzug?

  • a Sie bauen Kitas und Busverbindungen, bevor die Familien kommen.
  • b Sie senken die Mieten.
  • c Sie warten ab, bis die Plätze fehlen.
Lösung

a — Die klugen Gemeinden bauen Kitas und schaffen Busverbindungen, bevor die Familien kommen. Dass Gemeinden Mieten senken können, hält Frau Rath ausdrücklich für ein Missverständnis.

2 · 14. Wie viele Familien ziehen innerhalb von fünf Jahren zurück in die Stadt?

  • a Etwa die Hälfte.
  • b Etwa ein Viertel.
  • c Fast alle.
Lösung

b — Frau Rath sagt im Interview: „Etwa ein Viertel zieht innerhalb von fünf Jahren zurück in die Stadt“. Diese Zahl nennt sie als konkreten Anteil der Familien, die wieder wegziehen. Etwa die Hälfte und „fast alle“ sind dagegen viel zu hoch und passen nicht zu ihrer Aussage.

2 · 15. Was rät Frau Rath Familien, die den Umzug planen?

  • a Sofort ein Haus zu kaufen, solange die Preise niedrig sind.
  • b Eine Woche zur Probe zu wohnen, am besten im Winter.
  • c Erst nach der Einschulung der Kinder umzuziehen.
Lösung

b — Ihr Rat lautet, eine Woche zur Probe zu wohnen, am besten im Winter, damit man den Arbeitsweg im Alltag testet. Kauf oder Einschulung werden nicht empfohlen.

3 · 16. Lena muss aus ihrer Wohnung ausziehen, weil der Vermieter sie selbst nutzen will.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Sie sagt, ihr Vermieter habe Eigenbedarf angemeldet, deshalb müsse sie bis Ende August raus. Eigenbedarf bedeutet genau, dass der Vermieter die Wohnung selbst braucht.

3 · 17. Lena hat auf alle vierzehn Anfragen eine Antwort bekommen.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Sie hat vierzehn Wohnungen angeschrieben, aber nur drei Antworten erhalten. Die Zahl vierzehn bezieht sich auf die Anfragen, nicht auf die Antworten.

3 · 18. Die Wohnung in der Nordstraße liegt im dritten Stock und hat keinen Aufzug.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Lena sagt „dritter Stock, kein Aufzug". Später wird nur beim Bürgerhaus ein Aufzug erwähnt, nicht bei dieser Wohnung.

3 · 19. Lena stört, dass die Küche zu klein für einen Esstisch ist.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Sie sagt, die Küche sei zu klein für einen Esstisch, und sie müsste im Wohnzimmer essen. Das zählt sie zu den Kompromissen.

3 · 20. Lena hat ihre jetzige Wohnung bereits gekündigt.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Lena sagt am Ende des Gesprächs: „Gekündigt habe ich übrigens noch nicht – erst unterschreiben, dann kündigen.“ Sie will also zuerst einen neuen Mietvertrag unterschreiben und erst danach ihre jetzige Wohnung kündigen. Die Aussage, sie habe schon gekündigt, widerspricht damit klar dem Text.

3 · 21. Jonas rät Lena, auf die Staffelmiete im Vertrag zu achten.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

r — Er warnt vor der Staffelmiete im Kleingedruckten, durch die die Miete jedes Jahr steigt. Lena bedankt sich und will es prüfen.

3 · 22. Jonas kann am Samstag den ganzen Tag mitkommen.

  • r richtig
  • f falsch
Lösung

f — Er hat morgens Fußball und kann erst ab vierzehn Uhr da sein. Deshalb wird der Termin auf halb vier verschoben.

4 · 23. Diese Person möchte, dass Kinder einen Bereich haben, der nicht den Autos gehört.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

c — Frau Cimen sagt genau diesen Satz: Sie will, dass Kinder einen Bereich haben, der nicht den Autos gehört. Die anderen Sprecher argumentieren mit Kunden, Fahrgästen oder Testphasen.

4 · 24. Diese Person sagt, dass etwa siebzig Prozent ihrer Kunden mit dem Auto kommen.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

b — Herr Bolz nennt die siebzig Prozent und begründet sie mit Getränkekisten und großen Blumensträußen. Nur er spricht über Ladenkunden.

4 · 25. Diese Person gibt zu, dass Informationen in der Vergangenheit zu spät kamen.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

a — Frau Ahrens sagt, man habe die Leute früher zu spät informiert und dabei Vertrauen verloren. Heute gebe es vorher Versammlungen.

4 · 26. Diese Person befürchtet, dass die Fahrgäste beim nächsten Mal woanders bestellen.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

d — Herr Demir erklärt, seine Fahrgäste zahlten für die Zeit und würden beim nächsten Mal woanders bestellen, wenn er länger brauche. Er verliert dadurch Einnahmen.

4 · 27. Diese Person schlägt vor, die Regel zuerst für eine begrenzte Zeit zu testen.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

a — Frau Ahrens empfiehlt eine Testphase von einem Jahr mit einer Befragung nach sechs Monaten. Herr Bolz lehnt die Regel dagegen grundsätzlich ab.

4 · 28. Diese Person rechnet damit, Kunden an andere Geschäfte zu verlieren.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

b — Herr Bolz sagt, ohne Parkplätze gingen die Kunden woanders hin, und betont: „Ich verliere dann Kunden, nicht nur Parkplätze."

4 · 29. Diese Person berichtet, dass Kinder wegen parkender Autos auf der Fahrbahn laufen.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

c — Frau Cimen schildert, auf dem Gehweg sei kein Platz, die Autos parkten bis zur Kante, deshalb liefen die Kinder auf der Fahrbahn.

4 · 30. Diese Person fährt beruflich mehrmals täglich durch diese Straße.

  • a Frau Ahrens (Stadtplanerin)
  • b Herr Bolz (Blumenladen)
  • c Frau Cimen (Anwohnerin)
  • d Herr Demir (Taxifahrer)
Lösung

d — Herr Demir sagt: „Ich fahre beruflich vierzig Mal am Tag durch diese Straße, das ist meine Route zum Bahnhof.“ Damit beschreibt er genau, dass er beruflich mehrmals täglich durch diese Straße fährt, nämlich als Taxifahrer auf seiner Route. Frau Cimen wohnt zwar in der Straße, fährt aber nicht beruflich durch sie hindurch.

Schreiben · 60 Minuten

Schreiben Teil 1 – Situation

Sie sind vor zwei Wochen in eine neue Wohnung gezogen. Ihre Freundin Mia hat Ihnen beim Umzug geholfen, konnte aber am Ende nicht bleiben. Sie möchten sich bedanken und sie zu einer kleinen Einweihungsfeier einladen.

Schreiben Teil 2 – Diskussionsbeitrag

In einem Internetforum für junge Familien lesen Sie folgenden Beitrag: „Immer mehr Familien ziehen aus der Stadt an den Stadtrand. Ist das die richtige Entscheidung? Schreiben Sie Ihre Meinung."

Schreiben Teil 3 – Situation

Im Treppenhaus Ihres Hauses ist seit einer Woche die Deckenlampe im dritten Stock defekt. Abends ist es dort sehr dunkel. Sie schreiben eine E-Mail an die Hausverwaltung.

1 · Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Freundin Mia (ca. 80 Wörter). Bedanken Sie sich für die Hilfe beim Umzug, laden Sie sie zur Einweihungsfeier ein und nennen Sie Termin und Uhrzeit. Fragen Sie außerdem, ob sie etwas mitbringen kann.

Modellantwort im Lösungsteil.

Modellantwort

2 · Schreiben Sie einen Diskussionsbeitrag (ca. 80 Wörter) zu der Frage, ob Familien aus der Stadt an den Stadtrand ziehen sollten. Nennen Sie Ihre Meinung, zwei Argumente und ein Beispiel aus Ihrem Umfeld.

Modellantwort im Lösungsteil.

Modellantwort

3 · Schreiben Sie eine kurze E-Mail (ca. 40 Wörter) an die Hausverwaltung. Beschreiben Sie den Schaden, nennen Sie den Ort und bitten Sie höflich um eine schnelle Reparatur.

Modellantwort im Lösungsteil.

Modellantwort

Sprechen · 15 Minuten

Sprechen Teil 1 – Aufgabe

Sie planen mit Ihrem Partner gemeinsam ein Hoffest für alle Bewohner Ihres Hauses. Überlegen Sie zusammen, wann das Fest stattfinden soll, wo gegrillt wird, wer welche Aufgabe übernimmt und wie viel Geld Sie ausgeben dürfen.

Sprechen Teil 2 – Aufgabe

Halten Sie einen kurzen Vortrag zum Thema „Wohnen in meiner Heimatstadt". Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit fünf Folien und sprechen Sie etwa drei Minuten.

Sprechen Teil 3 – Aufgabe

Sie haben den Vortrag Ihres Partners gehört. Stellen Sie Fragen zum Vortrag und sagen Sie Ihre Meinung dazu.

1 · Planen Sie mit Ihrem Partner ein Hoffest für alle Bewohner Ihres Hauses: Wann findet es statt? Wo wird gegrillt? Wer übernimmt welche Aufgabe? Wie viel Geld darf es kosten?

2 · Halten Sie einen Vortrag zum Thema „Wohnen in meiner Heimatstadt". Nutzen Sie die fünf Folien als Struktur und sprechen Sie etwa drei Minuten.

3 · Reagieren Sie auf den Vortrag Ihres Partners: Stellen Sie zwei Fragen zum Inhalt und sagen Sie, was Ihnen gefallen hat und was Sie anders sehen.

Denselben Satz mit Zeit und Auswertung

Punkte je Abschnitt, Begründung je Aufgabe, Urteil gegen die Bestehensgrenze.

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