telc Deutsch C1 Hochschule · C1
telc Deutsch C1 Hochschule: Modelltest mit Lösungen
Ein vollständiger Testsatz zum Lesen und Nacharbeiten: alle Teile, alle Aufgaben, jede Lösung mit Begründung. Interaktiv mit Zeit, Audio und Auswertung startest du denselben Satz über einen Klick.
- Leseverstehen: 24 Aufgaben
- Sprachbausteine: 22 Aufgaben
- Hörverstehen: 28 Aufgaben
- Schriftlicher Ausdruck: 1 Aufgaben
- Mündlicher Ausdruck: 4 Aufgaben
Lösungen sind eingeklappt. Die Aufgaben stammen aus unserem eigenen Bestand (10 Testsätze insgesamt), nicht aus offiziellen Modellsätzen.
Leseverstehen · 90 Minuten
Weiterbildung – Angebote der Bildungsakademie Nord
Schichtarbeit: Wenn der Körper gegen den Dienstplan arbeitet
Besprechungen sind die teuerste Form des Nichtstuns
1 · Lücke (1): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
a — Der Satz schließt an die Beobachtung an und verneint eine naheliegende Erklärung; das folgende „vielmehr“ greift die Verneinung auf. Die Aussagen g und h behandeln Arbeitszeitpolitik bzw. Bürokratie und passen in keinen der Absätze.
1 · Lücke (2): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
b — Das Pronomen „sie“ bezieht sich auf die Pause; das folgende „Dabei wäre das Gegenteil richtig“ widerspricht der beschriebenen Kürzung. g und h führen das Thema an dieser Stelle nicht weiter.
1 · Lücke (3): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
d — Der Satz bewertet eine Pause mit beruflichen Inhalten und leitet zum Beispiel in der Kantine über. c und e sprechen von Planung bzw. Routinen und passen erst im letzten Absatz.
1 · Lücke (4): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
f — Nach der Kritik am falschen Modus nennt der Satz die eigentliche Bedingung; die folgenden Beispiele zeigen, wie Aufmerksamkeit woandershin gelenkt wird. e würde die Beispiele vorwegnehmen.
1 · Lücke (5): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
c — Der Satz nennt die konkrete Aufgabe der Führungskräfte und wird durch „Wer Pausen nur duldet, aber nicht organisiert“ aufgenommen. b beschreibt dagegen das Verhalten der Beschäftigten.
1 · Lücke (6): Welcher Satz aus dem Kasten passt?
Lösung
e — Der Schlusssatz fasst den Widerspruch zwischen Wissen und Praxis zusammen und beendet den Text. g und h bringen neue, unbelegte Behauptungen.
2 · 1. Frau Ostrowski arbeitet als Altenpflegerin und möchte ihre Deutschkenntnisse für Übergaben und Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten verbessern. Sie kann nur abends lernen.
Lösung
f — Angebot f nennt genau diese Schwerpunkte und findet abends statt. Angebot e trainiert Sprechen vor Gruppen, nicht die Fachsprache im Pflegealltag.
2 · 2. Herr Behrend leitet ein Team in einem Ingenieurbüro und soll künftig Projekte eigenständig planen und steuern. Er sucht eine Qualifizierung mit Abschluss, die nach der Arbeit stattfindet.
Lösung
a — a verbindet Abendtermine mit Projektplanung und einem Zertifikat. d wäre ein Studium über acht Semester und damit deutlich umfangreicher.
2 · 3. Frau Lindner möchte fünf Tage freigestellt werden, um ihre Gesprächsführung in Konflikten zu verbessern; ihr Arbeitgeber unterstützt das.
Lösung
b — Nur b bietet eine Freistellung über fünf Tage mit dem Schwerpunkt Konfliktgespräche. e dauert einen Tag und ist nicht als Freistellung angelegt.
2 · 4. Herr Cakir hat eine kaufmännische Ausbildung und möchte Sozialarbeit studieren, ohne seinen Beruf aufzugeben. Einen Schulabschluss für ein Studium hat er nicht.
Lösung
d — d nennt den Zugang ohne Hochschulzugangsberechtigung bei abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung sowie Wochenendpräsenzen. a ist ein Kurs, kein Studium.
2 · 5. Frau Weiß arbeitet im Controlling, hat ein kleines Kind und kann nur unregelmäßig lernen. Sie möchte Auswertungen künftig selbst erstellen.
Lösung
c — c erlaubt den Start zu jedem Zeitpunkt und das Lernen im eigenen Tempo, was zu unregelmäßigen Zeiten passt. a bindet dagegen an feste Dienstagstermine.
2 · 6. Herr Neumann muss nächsten Monat erstmals eine Abteilungsbesprechung moderieren und fürchtet, zu leise und unsicher zu wirken. Er sucht eine kurze, intensive Vorbereitung.
Lösung
e — e ist ein eintägiger Workshop zu Stimme, Präsenz und Lampenfieber mit kleinen Gruppen. b zielt auf Verhandlungen und setzt eine Freistellung voraus.
3 · 1. Nachtarbeit ist in vielen Branchen verbreitet, weil sie wirtschaftliche Vorteile bietet.
Lösung
richtig — Der Text nennt die bessere Auslastung von Maschinen und die schnellere Abwicklung von Aufträgen als Grund dafür, dass sich wenig geändert hat.
3 · 2. Die innere Uhr lässt sich durch Willenskraft dauerhaft umstellen.
Lösung
falsch — Im Text heißt es, die innere Uhr sei nicht beliebig programmierbar und lasse sich weder durch Willenskraft noch durch Kaffee verschieben.
3 · 3. Ein eindeutiger Nachweis, dass Nachtarbeit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, steht noch aus.
Lösung
richtig — Der Text spricht von Hinweisen auf ein erhöhtes Risiko und davon, dass ein eindeutiger Beweis im Sinne einer Ursache-Wirkungs-Kette bis heute fehlt.
3 · 4. Als besonders belastend gilt der ständige Wechsel zwischen den Schichten.
Lösung
richtig — Der Text betont, nicht die Nachtarbeit allein sei problematisch, sondern der Wechsel; wer pendle, komme nie zur Ruhe.
3 · 5. Arbeitsmediziner empfehlen, mit dem Nachtdienst zu beginnen und danach in den Frühdienst zu wechseln.
Lösung
falsch — Im Text heißt es, empfehlenswert sei „eine Vorwärtsdrehung der Schichten – also früh, dann spät, dann nachts“. Die Aussage behauptet dagegen die umgekehrte Reihenfolge, nämlich zuerst Nacht- und danach Frühdienst, und widerspricht damit der Empfehlung direkt. Die im Text genannte Begründung – der Schlafrhythmus lasse sich in dieser Richtung leichter verschieben – gilt gerade für die Vorwärts-, nicht für die Rückwärtsdrehung.
3 · 6. Beschäftigte bevorzugen oft kurze Schichtwechsel, weil sie dadurch mehr freie Tage am Stück haben.
Lösung
richtig — Der Text nennt genau diesen kurzfristigen Vorteil als Grund dafür, dass Beschäftigte kurze Wechsel oft selbst bevorzugen.
3 · 7. In vielen Betrieben richtet sich die Dienstplanung nach dem verfügbaren Personal.
Lösung
richtig — Der Text stellt fest, Dienstpläne würden bei knappem Personal nach Verfügbarkeit und nicht nach Verträglichkeit geschrieben.
3 · 8. Der Anteil der Beschäftigten in Nachtarbeit ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.
Lösung
nicht_im_text — Der Text spricht zwar von vielen Beschäftigten, deren Arbeitstag früh beginnt, und erwähnt, dass sich wenig geändert habe, nennt aber nirgends eine Entwicklung über zehn Jahre oder einen gestiegenen Anteil. Da keine Zahlen oder Zeitvergleiche zur Verbreitung von Nachtarbeit genannt werden, lässt sich die Aussage weder bestätigen noch widerlegen. Die Aussage „geändert hat sich wenig“ bezieht sich zudem auf den Umgang mit dem Problem, nicht auf die Zahl der Betroffenen.
3 · 9. Betriebe nennen die Kosten neuer Dienstpläne als Haupthindernis.
Lösung
nicht_im_text — Kosten werden im Text nicht als Hindernis genannt; als Problem erscheinen Personalknappheit und die Präferenzen der Beschäftigten.
3 · 10. Manche Betriebe verlangen eine Begründung, wenn von arbeitsmedizinischen Empfehlungen abgewichen wird.
Lösung
richtig — Der Text endet mit „Hinzu kommt, dass“ – die entscheidende Aussage zu Begründungspflichten wird also gar nicht mehr ausgeführt. Damit findet sich im vorliegenden Text keine Stelle, die belegt, dass Betriebe eine Begründung verlangen müssen, wenn sie von arbeitsmedizinischen Empfehlungen abweichen. Die Aussage ist daher nicht zu bestätigen, aber auch nicht zu widerlegen, weshalb „richtig“ und „falsch“ beide nicht tragfähig sind.
3 · 11. Verlässlich veröffentlichte Pläne senken die Zahl der Beschäftigten, die den Betrieb verlassen.
Lösung
richtig — Der Text berichtet von ersten Auswertungen, nach denen diese Zahl zurückgeht, sobald die Pläne verlässlich veröffentlicht werden.
4 · Welche Aussage gibt die Hauptaussage des Kommentars wieder?
Lösung
b — Der Autor vergleicht Meetings mit einer Maschine, die ohne Ergebnis läuft, und fordert, jede Zusammenkunft an der protokollierten Entscheidung zu messen. Damit verschiebt er den Maßstab von der Form auf das Ergebnis, nicht auf die Abschaffung von Besprechungen.
Sprachbausteine · 0 Minuten
Betriebliches Gesundheitsmanagement – mehr als ein Fitnessraum
1 · (1) ____
Lösung
a — etwas mit etwas gleichsetzen ist die feste Wendung; verwechseln und vertauschen verlangen „mit“ in anderer Bedeutung, abgleichen passt semantisch nicht.
1 · (2) ____
Lösung
b — Mit „lässt sich damit durchaus (2) ____, dass sich Beschäftigte mehr bewegen“ wird ein erreichbarer Effekt als Folge des Zuschusses formuliert. „Erreichen“ ist hier die passende Kollokation, weil es sich auf ein Ziel bezieht, das man durch eine Maßnahme herbeiführt, und den Nebensatz mit „dass“ korrekt anschließt. „Erzielen“ wäre zwar ebenfalls möglich, wird aber stärker mit Ergebnissen wie Erfolgen oder Gewinnen verbunden und passt hier weniger gut.
1 · (3) ____
Lösung
c — Die Wendung „an (3) ____ Stelle“ steht ohne Artikel und ohne Präpositionaladverb; „Stelle“ wird hier in einer festen Fügung im Dativ gebraucht. In dieser artikellosen Dativkonstruktion übernimmt das Adjektiv die starke Endung, und zwar im Femininum die Endung -er, sodass an falscher Stelle korrekt ist. Die Formen mit -e, -em oder -en setzen dagegen einen Artikel oder eine andere Kasusform voraus und passen nicht zur festen Wendung.
1 · (4) ____
Lösung
d — Das Passiv wird ... betrachtet verlangt das Partizip II; die anderen Formen passen nicht zur Passivkonstruktion.
1 · (5) ____
Lösung
a — Der Relativsatz „die man in Krisenzeiten zuerst …“ bezieht sich auf das indefinite Pronomen „man“, das als Subjekt im Singular steht und hier die allgemeine Handlungsinstanz bezeichnet. Deshalb muss das finite Verb in der dritten Person Singular stehen: „streicht“; das Objekt „die“ (die Zusatzleistung) bleibt davon unberührt. „Streichen“ (b) wäre nur bei einem Plural- oder Infinitivkontext korrekt, „gestrichen“ (c) ist Partizip und „strich“ (d) Präteritum, das hier wegen des präsentischen Kontexts nicht passt.
1 · (6) ____
Lösung
b — Die Stelle „(6) ____ sich eine betriebliche Gesundheitsförderung langfristig doppelt“ verlangt ein reflexives Verb, das mit „sich“ eine feste Einheit bildet. Sich rechnen bedeutet hier sich (finanziell) lohnen und passt daher genau. „Berechnen“ und „kalkulieren“ sind dagegen transitiv und stehen ohne „sich“; „zählt“ ergibt mit sich … doppelt keinen Sinn.
1 · (7) ____
Lösung
c — Die Konstruktion nicht nur …, sondern (7) ____ verlangt die feste Paarformel nicht nur …, sondern auch. Nur „auch“ vervollständigt diese zweiteilige Konjunktion korrekt und markiert die Steigerung gegenüber dem ersten Glied. „Ebenso“, „sogar“ und „ebenfalls“ können die feste Fügung nicht ergänzen, auch wenn sie inhaltlich eine Hinzufügung ausdrücken.
1 · (8) ____
Lösung
d — auf jemanden hören ist die feste Verbindung im Sinne von beachten; „zuhören“ wäre ohne Präposition möglich, verlangt aber einen anderen Satzbau.
1 · (9) ____
Lösung
a — Die Wendung lautet Beschäftigte … arbeiten … Anleitung einer Moderatorin daran, Belastungen zu benennen; hier wird eine Tätigkeit beschrieben, die nach den Vorgaben einer leitenden Person abläuft. Unter Anleitung ist die feste Präpositionalfügung, die genau dieses Handeln nach Vorgabe ausdrückt. Mit Anleitung wäre unidiomatisch, und „durch“ oder „in“ passen semantisch nicht, weil sie kein Verhältnis der Angeleitetheit ausdrücken.
1 · (10) ____
Lösung
b — Die Konstruktion „daran, Belastungen zu benennen und Lösungen ____“ verlangt einen zu-Infinitiv, der parallel zum bereits genannten „zu benennen“ steht. Das trennbare Verb „vorschlagen“ bildet diesen Infinitiv korrekt als vorzuschlagen, wobei das Präfix „vor-“ vor das „zu“ tritt. Die Form „vorschlagen“ (c) wäre ein bloßer Infinitiv ohne „zu“ und passt nicht zur Rektion von „daran“; vorgeschlagen (a) ist Partizip und vorzuschlagend (d) eine unnötige Partizipialform.
1 · (11) ____
Lösung
c — Die entscheidende Stelle lautet dass die Leitung ____ zusagt, die Vorschläge zu prüfen; hier wird das Verb „zusagen“ durch ein Adverb näher bestimmt. „Verbindlich“ ist ein Adverb und bedeutet, dass die Leitung eine verlässliche, verpflichtende Zusage macht, was syntaktisch und inhaltlich passt. Die Formen „verbunden“ und verbindenden sind Partizipien bzw. flektierte Adjektive und können das Verb „zusagt“ nicht in dieser Weise modifizieren; verbindliche wäre zudem ein Adjektiv mit Endung, das hier keinen Bezug hätte.
1 · (12) ____
Lösung
d — innerhalb von drei Monaten ist korrekt; „binnen“ steht ohne „von“, während die anderen Präpositionen die Frist nicht bezeichnen.
1 · (13) ____
Lösung
a — Am Satzanfang steht „(13) ____ zunächst nach einem zusätzlichen Termin klingt“ – es fehlt ein Bezugswort, auf das sich der Relativsatz stützen könnte. „Was“ eröffnet hier einen freien Relativsatz, der als Subjekt des Hauptsatzes fungiert (Was … klingt, erweist sich …). „Das“ oder „Es“ wären dagegen Pronomen und bräuchten einen bereits genannten Bezug, der an dieser Stelle nicht vorhanden ist.
1 · (14) ____
Lösung
b — Der Satz „(14) ____ die Betroffenen selbst an der Analyse beteiligt sind, werden Maßnahmen (15) ____ akzeptiert als verordnete Programme“ verbindet einen Nebensatz mit einem Hauptsatz, wobei der Nebensatz den Grund für die höhere Akzeptanz nennt. „Weil“ leitet genau diesen kausalen Nebensatz ein und verlangt die Verbstellung am Satzende („beteiligt sind“), was hier korrekt vorliegt. „Denn“ scheidet aus, weil es einen Hauptsatz mit normaler Wortstellung einleiten würde, und „Obwohl“ bzw. „Trotzdem“ würden einen Gegensatz statt einer Begründung signalisieren.
1 · (15) ____
Lösung
c — Die Stelle „werden Maßnahmen (15) ____ akzeptiert als verordnete Programme“ verlangt einen komparativen Anschluss mit „als“. Eher akzeptiert als ist die feste Vergleichsformel und drückt aus, dass die eine Variante gegenüber der anderen bevorzugt angenommen wird. „Lieber“ wäre zwar ebenfalls steigernd, bezieht sich aber stärker auf eine subjektive Vorliebe und passt im Sachkontext der Akzeptanz von Maßnahmen weniger präzise.
1 · (16) ____
Lösung
d — man darf die Erwartungen nicht zu hoch hängen formuliert die Warnung; die anderen Modalverben würden eine Pflicht oder einen Willen behaupten.
1 · (17) ____
Lösung
a — Die Lücke steht vor „verlässliche Personalplanung“, einer femininen Singularform im Akkusativ. Der Negationsartikel muss daher dekliniert werden und lautet „keine“; „nicht“ und „nichts“ sind keine Artikel und können ein Nomen nicht direkt negieren, „kein“ passt nicht zum femininen Genus.
1 · (18) ____
Lösung
b — Die Textstelle „er (18) ____ die Führung nicht von der Pflicht“ verlangt eine Ergänzung, die ausdrückt, dass die Führung von dieser Pflicht befreit wird. „Entbindet“ ist hier die korrekte Wahl, da die feste Fügung jemanden von einer Pflicht entbinden genau diese Bedeutung von Befreiung trägt. Verpflichtet wäre das Gegenteil und „bindet“ ließe die Präposition „von“ unpassend erscheinen.
1 · (19) ____
Lösung
c — Der Relativsatz Wer beides ____ bezieht sich auf eine allgemeine, wiederkehrende Handlung und steht daher im generellen Präsens. Das Verb muss folglich im Singular Präsens stehen und den Bezug auf „beides“ als Objekt des Verbs zusammenbringen (im Sinne von miteinander verbinden) tragen, also zusammenbringt. Die Vergangenheitsform zusammenbrachte scheidet aus, weil kein konkreter vergangener Sachverhalt genannt ist, und der Infinitiv zusammenbringen passt nicht, da das finite Verb im Relativsatz fehlt.
1 · (20) ____
Lösung
d — Der vorangehende Satz zieht ein optimistisches Fazit („hat mehr gewonnen als mit jedem Fitnessraum“), worauf mit „(20) ____ bleibt die Frage“ ein einschränkender Einwand folgt. „Dennoch“ ist hier die einzige Konnektor, die diesen unerwarteten Gegensatz zum positiven Resümee korrekt markiert: Trotz des Gewinns bleibt die Finanzierungsfrage offen. „Deshalb“ würde eine Folgerung suggerieren, „zudem“ eine bloße Ergänzung und „vielmehr“ eine Korrektur der vorigen Aussage, was jeweils nicht passt.
1 · (21) ____
Lösung
a — Der Satz „Betriebe die Kosten scheuen, verzichten sie auf eine Maßnahme“ verlangt eine Konjunktion, die den Grund für den Verzicht angibt. „Weil“ leitet genau diesen kausalen Nebensatz ein: Die Kostenscheu ist die Ursache, der Verzicht die Folge. „Obwohl“ würde einen Gegensatz behaupten, „damit“ eine Absicht und „indem“ eine Methode – keines passt zur logischen Beziehung von Ursache und Wirkung.
1 · (22) ____
Lösung
b — sich langfristig rechnen bezeichnet den Nutzen über einen längeren Zeitraum; langwierig meint umständlich, längst ist temporal.
Hörverstehen · 40 Minuten
Acht Ansagen einer Fachtagung „Gesundheit und Arbeit“
Transkript
Ansage 1: Der Workshop „Gesund führen“ kann heute nicht stattfinden, weil die Referentin erkrankt ist. Ansage 1: Der Termin wird auf Donnerstag, 14 Uhr, verschoben. Ihre Anmeldung bleibt gültig, Sie müssen sich nicht erneut anmelden. Ansage 2: Der Vortrag über Schichtarbeit beginnt wie geplant um 11 Uhr, allerdings nicht im Hörsaal 3. Ansage 2: Wir weichen ins Foyer des Nebengebäudes aus, weil im Hörsaal noch eine Prüfung läuft. Ansage 3: Das Mittagessen wird heute nicht in der Mensa serviert, sondern im Innenhof hinter dem Verwaltungsgebäude. Ansage 3: Bei Regen gehen Sie bitte ins Erdgeschoss, dort sind Tische reserviert. Ansage 4: Die Führung durch die Ausstellung startet bereits um 15:30 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als im Programm angekündigt. Ansage 4: Treffpunkt bleibt der Eingang gegenüber der Garderobe. Ansage 5: Bevor Sie den Saal verlassen, geben Sie bitte Ihren Fragebogen am Ausgang ab. Ansage 5: Das dauert keine Minute, und wir können die Ergebnisse noch heute auswerten. Ansage 6: Die Parkplätze direkt am Haus sind heute vollständig belegt. Ansage 6: Nutzen Sie bitte das Parkhaus gegenüber; die Kosten werden am Empfang erstattet, wenn Sie die Quittung vorlegen. Ansage 7: Während der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die wir später auf unserer Website zeigen. Ansage 7: Wer nicht abgebildet werden möchte, sagt bitte kurz am Infostand Bescheid; wir achten darauf. Ansage 8: Die Teilnahmebescheinigungen können wir heute leider nicht austeilen. Ansage 8: Sie werden in den nächsten zwei Wochen per Post verschickt, die Adressen haben wir aus der Anmeldung.
Interview: Erreichbarkeit nach Feierabend
Transkript
Moderatorin: Frau Dr. Kern, Sie haben untersucht, wie Beschäftigte mit beruflichen Nachrichten nach Feierabend umgehen. Was war das Ergebnis, das Sie selbst am meisten überrascht hat? Dr. Kern: Ehrlich gesagt war es nicht die Menge der Nachrichten. Ich hatte erwartet, dass die Belastung vor allem dort steigt, wo viel geschrieben wird. Überrascht hat mich, dass Betriebe mit klaren Regeln nicht weniger arbeiten. Die Arbeitsmenge bleibt gleich, aber der Druck verschwindet, weil niemand mehr raten muss, ob eine Antwort heute noch erwartet wird. Moderatorin: Sie haben für die Studie über tausend Menschen befragt. Wie haben Sie das erhoben? Dr. Kern: Wir haben 1.240 Beschäftigte aus drei Branchen über zwölf Monate begleitet, mit Tagebucheinträgen und zwei Befragungen. Entscheidend war, dass wir nicht nur gefragt haben, wie oft jemand erreichbar ist, sondern auch, ob er das Gefühl hat, erreichbar sein zu müssen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Moderatorin: Und wie groß ist der Unterschied? Dr. Kern: Deutlich. 63 Prozent lesen am Wochenende berufliche Nachrichten. Aber nur 41 Prozent sagen, dass von ihnen eine Reaktion erwartet wird. Die anderen schauen aus Gewohnheit oder aus Sorge, etwas zu verpassen. Diese Gruppe könnte man mit klaren Absprachen am leichtesten entlasten. Moderatorin: Sie sind gegen ein gesetzliches Verbot der Erreichbarkeit. Warum? Dr. Kern: Weil ein Verbot dort am wenigsten wirkt, wo es am nötigsten wäre. Es ist kaum zu kontrollieren, und in kleinen Betrieben mit internationalen Kunden führt es eher zu Ausweichlösungen als zu Entlastung. Außerdem brauchen wir keine Verbote, sondern Verabredungen, die zum jeweiligen Geschäft passen. Moderatorin: Die Gegenseite sagt: Ohne Verbot ändert sich nichts, weil der Kunde immer stärker ist als die Regel. Dr. Kern: Das Argument höre ich oft, und es ist nicht falsch. Aber es beschreibt ein Organisationsproblem, kein Naturgesetz. Betriebe, die Erreichbarkeitsfenster eingeführt haben, haben auch Vertretungen geregelt. Wenn jemand nicht da ist, weiß der Kunde, an wen er sich wenden kann. Das ist der eigentliche Punkt: nicht die ständige Erreichbarkeit schützt das Geschäft, sondern die Verlässlichkeit. Moderatorin: Was empfehlen Sie konkret? Dr. Kern: Drei Dinge. Erstens feste Fenster, in denen Antworten erwartet werden, und außerhalb dieser Fenster keine. Zweitens eine benannte Vertretung für jede Funktion. Drittens eine Testphase von drei Monaten, in der man die Erfahrungen auswertet, statt sofort eine Betriebsvereinbarung zu unterschreiben, die dann niemand lebt. Moderatorin: Und die Führungskräfte? Dr. Kern: Die sind entscheidend. In unseren Interviews hat sich gezeigt: Sobald eine Führungskraft sonntags eine Nachricht schickt, glaubt niemand mehr an die Regel. Umgekehrt reicht es nicht, dass die Leitung ein Papier unterschreibt. Sie muss sichtbar selbst aufhören. Moderatorin: Was passiert in Betrieben ohne Regeln? Dr. Kern: Dort entstehen inoffizielle Praktiken. Manche lesen Nachrichten erst montags, andere antworten sofort und ärgern sich. Beides funktioniert eine Weile, führt aber zu Konflikten, sobald jemand die Erwartungen anders auslegt. Ohne Aushandlung entscheidet am Ende die lauteste Person, und das ist selten die mit den besten Argumenten. Moderatorin: Frau Dr. Kern, vielen Dank für das Gespräch.
Vortrag: Was Zahlen über Arbeitszeit verraten
Transkript
Prof. Reimer: Meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen heute einige Zahlen vorstellen, die in der Debatte über Arbeitszeit selten zitiert werden. Wir haben in den vergangenen Jahren 2.800 Beschäftigte in 14 Betrieben begleitet, und zwar über einen Zeitraum von 18 Monaten. Das ist ungewöhnlich lang, und genau darin liegt der Wert der Untersuchung. Prof. Reimer: Beginnen wir mit dem Ausgangsbefund. Die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit lag im Durchschnitt bei 38,4 Stunden. Tatsächlich gearbeitet wurden 42,1 Stunden. Die Differenz entsteht nicht durch spektakuläre Überstunden, sondern durch viele kleine Verlängerungen, die niemand aufschreibt. Prof. Reimer: Hinzu kommt die Kommunikation. Für berufliche Nachrichten außerhalb der Arbeitszeit verwenden die Befragten im Schnitt 5,6 Stunden pro Woche. Das ist mehr als ein halber Arbeitstag, der in keiner Statistik als Arbeitszeit erscheint. Prof. Reimer: Wie schnell wird geantwortet? 71 Prozent der Befragten gaben an, innerhalb von zwei Stunden zu reagieren, auch abends. Das ist keine Anordnung, sondern eine Erwartung, die sich eingeschlichen hat. Schriftliche Regeln fanden wir nur in 19 Prozent der Betriebe. Prof. Reimer: Nun zum interessanten Teil. In sechs Betrieben wurden feste Erreichbarkeitsfenster eingeführt, außerhalb derer keine Antwort erwartet wurde. Nach zwölf Monaten waren die Fehlzeiten um 9 Prozent gesunken. Die Zahl der Überstunden blieb unverändert – das sollte man deutlich sagen, denn es widerlegt die Vermutung, solche Regeln seien eine verkappte Arbeitszeitverkürzung. Prof. Reimer: Die Zufriedenheit stieg im gleichen Zeitraum von 62 auf 74 Punkte auf einer Skala von null bis hundert. Ein Drittel der Betriebe brach den Versuch allerdings ab, meist wegen Personalmangels, nicht wegen der Regel selbst. Prof. Reimer: Was empfehle ich? Erstens eine Kernzeit, in der alle erreichbar sind – in unseren Betrieben hat sich neun bis fünfzehn Uhr bewährt. Zweitens eine Testphase von sechs Monaten, bevor etwas dauerhaft festgeschrieben wird. Drittens eine Auswertung gemeinsam mit dem Betriebsrat, sonst bleibt die Regel eine Anweisung von oben. Prof. Reimer: Und noch ein Punkt, der oft vergessen wird: Die Regeln müssen für alle gelten, auch für die Leitung. In zwei Betrieben scheiterte das Projekt, weil die Geschäftsführung weiterhin abends Mails schrieb. Die beste Vereinbarung nützt nichts, wenn die wichtigste Person sie nicht beachtet.
1 · 1. Eine Veranstaltung wird auf einen anderen Tag verschoben; wer angemeldet ist, muss nichts weiter tun.
Lösung
a — In Ansage 1 heißt es, der Workshop „Gesund führen“ könne heute nicht stattfinden und der Termin werde auf Donnerstag, 14 Uhr, verschoben; zugleich wird betont: „Ihre Anmeldung bleibt gültig, Sie müssen sich nicht erneut anmelden.“ Damit erfüllt genau diese Ansage beide Kriterien der Frage: Verlegung auf einen anderen Tag und keine weitere Handlung für bereits Angemeldete. Ansage 4 etwa nennt zwar ebenfalls eine Änderung, aber nur eine zeitliche Vorverlegung am selben Tag, keine Verschiebung auf einen anderen Termin.
1 · 2. Ein Vortrag findet nicht wie angekündigt in einem Hörsaal statt.
Lösung
b — In Ansage 2 heißt es, der Vortrag über Schichtarbeit beginne „wie geplant um 11 Uhr, allerdings nicht im Hörsaal 3“, man weiche ins Foyer des Nebengebäudes aus. Damit wird der angekündigte Ort des Vortrags ausdrücklich geändert, während Thema und Uhrzeit unverändert bleiben. Ansage 1 betrifft dagegen einen ganz anderen Termin, nämlich die Verschiebung des Workshops „Gesund führen“.
1 · 3. Für das Essen steht ein anderer Ort als geplant zur Verfügung.
Lösung
c — In Ansage 3 heißt es, das Mittagessen werde „heute nicht in der Mensa serviert, sondern im Innenhof hinter dem Verwaltungsgebäude“, bei Regen im Erdgeschoss. Damit wird für die Mahlzeit ausdrücklich ein anderer Ort als der ursprünglich vorgesehene genannt. Die übrigen Ansagen betreffen dagegen Terminverschiebungen, Raumwechsel bei Vorträgen, Parken oder Organisatorisches, nicht aber die Verpflegung.
1 · 4. Ein Rundgang beginnt zu einer früheren Uhrzeit.
Lösung
d — In Ansage 4 heißt es, die Führung durch die Ausstellung starte „bereits um 15:30 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als im Programm angekündigt“. Damit wird der Beginn des Rundgangs ausdrücklich vorverlegt, weshalb diese Ansage die gesuchte frühere Uhrzeit nennt. Die übrigen Ansagen betreffen dagegen Verschiebungen, Ortswechsel oder organisatorische Hinweise, nicht aber eine zeitliche Vorverlegung eines Rundgangs.
1 · 5. Die Teilnehmenden sollen am Ausgang etwas abgeben.
Lösung
e — In Ansage 5 heißt es: „Bevor Sie den Saal verlassen, geben Sie bitte Ihren Fragebogen am Ausgang ab.“ Damit wird ausdrücklich verlangt, beim Hinausgehen etwas abzugeben, nämlich den Fragebogen. Ansage 8 betrifft dagegen die Teilnahmebescheinigungen, die gerade nicht ausgehändigt, sondern später per Post verschickt werden.
1 · 6. Für Teilnehmende mit Auto gibt es eine Ausweichmöglichkeit.
Lösung
f — In Ansage 6 heißt es, die Parkplätze direkt am Haus seien „heute vollständig belegt“, und es wird empfohlen, „das Parkhaus gegenüber“ zu nutzen. Damit wird Autofahrenden ausdrücklich eine Ausweichmöglichkeit genannt, zumal die Kosten bei Vorlage der Quittung am Empfang erstattet werden. Die übrigen Ansagen betreffen dagegen organisatorische Änderungen bei Terminen, Räumen oder Abläufen und nennen keine Alternative für PKW-Fahrende.
1 · 7. Wer nicht auf Bildern erscheinen möchte, kann das melden.
Lösung
g — In Ansage 7 heißt es, während der Veranstaltung würden Fotos gemacht, und „wer nicht abgebildet werden möchte, sagt bitte kurz am Infostand Bescheid“. Damit wird genau der in der Frage genannte Fall geregelt, nämlich dass jemand nicht auf Bildern erscheinen will. Die übrigen Ansagen behandeln andere Themen wie Raumänderungen, Parken oder Bescheinigungen und enthalten keinen vergleichbaren Hinweis.
1 · 8. Unterlagen werden nach der Veranstaltung per Post verschickt.
Lösung
h — In Ansage 8 heißt es, die Teilnahmebescheinigungen könnten heute leider nicht ausgeteilt werden und würden „in den nächsten zwei Wochen per Post verschickt“. Damit ist genau der in der Aufgabe genannte nachträgliche Postversand von Unterlagen belegt. Die übrigen Ansagen betreffen dagegen Terminänderungen, Raumwechsel, Verpflegung, Parken oder Fotos und erwähnen keinen Versand von Dokumenten.
2 · 1. Was hat Dr. Kern an den Ergebnissen ihrer Studie überrascht?
Lösung
a — Kern sagt ausdrücklich, überrascht habe sie, dass Betriebe mit klaren Regeln nicht weniger arbeiten. Die Zahl der Nachrichten und Altersgruppen nennt sie an dieser Stelle nicht.
2 · 2. Wie wurde die Studie methodisch angelegt?
Lösung
b — Der Text nennt Tagebucheinträge und zwei Befragungen über zwölf Monate; die Zahl 1.240 bezieht sich auf die Beschäftigten, nicht auf eine einzige Befragung.
2 · 3. Worin unterscheiden sich die beiden Gruppen, die Kern vergleicht?
Lösung
a — Kern unterscheidet zwischen dem Lesen aus Gewohnheit und dem Gefühl, antworten zu müssen – 63 gegenüber 41 Prozent.
2 · 4. Warum lehnt Kern ein gesetzliches Verbot ab?
Lösung
a — Sie argumentiert, ein Verbot wirke dort am wenigsten, wo es nötig wäre, und sei kaum zu kontrollieren. Erreichbarkeit hält sie durchaus für ein Problem, nur nicht für eines, das Verbote lösen.
2 · 5. Wie bewertet sie das Argument, der Kunde sei immer stärker als die Regel?
Lösung
b — Kern räumt ein, das Argument sei „nicht falsch“, versteht die stärkere Position des Kunden also als realen Einwand. Sie entkräftet ihn jedoch, indem sie auf passende „Verabredungen“ verweist, die zum jeweiligen Geschäft passen – das Problem liegt für sie also an der Gestaltung betrieblicher Regeln, nicht an einer unveränderlichen Macht des Kunden. Ein gesetzliches Verbot lehnt sie gerade deshalb ab, weil es diese organisatorische Lösung nicht ersetzt; sachlich falsch nennt sie das Argument nicht.
2 · 6. Was schützt nach Kerns Auffassung das Geschäft?
Lösung
b — Sie stellt ausdrücklich fest, nicht die ständige Erreichbarkeit schütze das Geschäft, sondern die Verlässlichkeit.
2 · 7. Welche drei Maßnahmen empfiehlt sie?
Lösung
a — Laut Beleg haben Betriebe, die Erreichbarkeitsfenster eingeführt haben, auch Vertretungen geregelt – daher passen feste Antwortfenster, benannte Vertretungen und eine dreimonatige Testphase zusammen. Antwort a nennt genau diese drei Maßnahmen und wird durch den Beleg gestützt. Option b ist falsch, weil ein sofortiges Verbot und externe Beratung nicht belegt sind.
2 · 8. Warum sind Führungskräfte für die Wirkung der Regeln entscheidend?
Lösung
b — Kern sagt, sobald eine Führungskraft sonntags schreibe, glaube niemand mehr an die Regel; ein unterschriebenes Papier reiche nicht.
2 · 9. Was geschieht in Betrieben ohne Regeln?
Lösung
b — Der Text nennt inoffizielle Praktiken – montags lesen oder sofort antworten – und die daraus folgenden Konflikte.
2 · 10. Was rät sie Betrieben, die erst beginnen?
Lösung
b — Sie empfiehlt eine Testphase von drei Monaten, statt sofort eine Vereinbarung zu unterschreiben, die dann niemand lebt.
3 · 1. Zahl der begleiteten Beschäftigten: ____
3 · 2. Dauer der Untersuchung: ____
3 · 3. vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit: ____
3 · 4. tatsächlich geleistete Wochenarbeitszeit: ____
3 · 5. Zeit für berufliche Nachrichten außerhalb der Arbeitszeit pro Woche: ____
3 · 6. Anteil der Befragten, die innerhalb von zwei Stunden antworten: ____
3 · 7. Anteil der Betriebe mit schriftlichen Regeln: ____
3 · 8. Rückgang der Fehlzeiten nach Einführung fester Fenster: ____
3 · 9. Zufriedenheitswert nach der Maßnahme (Skala 0–100): ____
3 · 10. empfohlene Kernzeit: ____
Schriftlicher Ausdruck · 70 Minuten
Aufgabe: Schriftlicher Ausdruck
1 · Stellungnahme: Erreichbarkeit nach 18 Uhr Seit der Einführung mobiler Geräte erreichen Ihren Betrieb Anfragen bis in den späten Abend. Die Geschäftsleitung befürwortet eine Regelung, der Personalrat möchte die Belegschaft hören. Schreiben Sie Ihre Stellungnahme (250–350 Wörter, 70 Minuten).
Modellantwort im Lösungsteil.
Modellantwort
Mündlicher Ausdruck · 16 Minuten
Aufgabe: Mündlicher Ausdruck (Paarprüfung)
1 · Stellen Sie das Thema „Pausen und Leistungsfähigkeit im Beruf“ in einer Präsentation von etwa fünf Minuten dar. Gehen Sie auf Gliederung, Beispiele und Ihre Bewertung ein.
1 · Fassen Sie die Präsentation Ihres Partners in zwei bis drei Sätzen zusammen und stellen Sie zwei Anschlussfragen, die über das Gesagte hinausgehen.
2 · Diskutieren Sie mit Ihrem Partner: Sollen Betriebe die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit verbindlich regeln? Bringen Sie Argumente, reagieren Sie auf Ihren Partner und kommen Sie zu einem Ergebnis.
3 · Bewertet wird die sprachliche Angemessenheit über die gesamte Prüfung: Register, Kohärenz, Genauigkeit und Aussprache.
Denselben Satz mit Zeit und Auswertung
Punkte je Abschnitt, Begründung je Aufgabe, Urteil gegen die Bestehensgrenze.