Teil · 1. Kurze Pausen wirken laut Frau Vogt oft besser als eine lange Pause.
Lösung und Begründung
r — Sie sagt ausdrücklich, mehrere kurze Unterbrechungen von fünf bis zehn Minuten wirkten oft besser als eine einzige lange Pause.
telc Deutsch B2 · B2
Detailverstehen
3 echte Aufgabe(n) aus Testsatz telc_b2_ts01 sind unten abgedruckt — mit Lösung zum Aufklappen.
Die Aussage muss so im Text stehen. Steht dort nur etwas Ähnliches, ist die Antwort falsch — nicht vielleicht richtig.
Moderator: Willkommen bei „Arbeitswelt am Mittag“. Frau Doktor Vogt, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit Pausenverhalten im Büro. Viele Menschen sagen, sie hätten einfach keine Zeit für Pausen. Dr. Vogt: Das höre ich oft, und es ist ein Missverständnis. Wer keine Pause macht, arbeitet nicht mehr, sondern langsamer. Die Konzentration sinkt nach etwa neunzig Minuten deutlich ab. Moderator: Also lieber viele kurze Pausen als eine lange Mittagspause? Dr. Vogt: Genau. Mehrere kurze Unterbrechungen von fünf bis zehn Minuten wirken oft besser als eine einzige lange Pause. Wichtig ist, dass die Pause wirklich vor der Erschöpfung liegt und nicht erst danach. Moderator: Und was machen die Menschen in diesen Minuten falsch? Dr. Vogt: Sehr viele bleiben sitzen und schauen aufs Handy. Der Bildschirm bleibt also im Spiel, und das Gehirn bekommt keine echte Entlastung. Besser ist es, aufzustehen, das Fenster zu öffnen oder kurz nach draußen zu gehen. Moderator: In manchen Betrieben isst man mittags am Schreibtisch weiter. Dr. Vogt: Davon rate ich ab. Wer beim Essen weiterarbeitet, erholt sich nicht, sondern nimmt nur Kalorien auf. Die Mittagspause sollte ein Ortswechsel sein, auch wenn es nur der Flur ist. Moderator: Was empfehlen Sie Teams? Dr. Vogt: Feste gemeinsame Pausenzeiten helfen, weil niemand dann das Gefühl hat, etwas zu verpassen. In meinen Untersuchungen hat das selten zu Konflikten geführt, eher zu mehr Rücksicht. Allerdings müssen die Zeiten zum Arbeitsablauf passen. Moderator: Und die Führungskräfte? Dr. Vogt: Sie sind entscheidend. Wenn die Leitung selbst nie Pause macht und abends noch Mails schreibt, werden die Beschäftigten das nachahmen. Vorbild wirkt stärker als jede Regel. Moderator: Viele Beschäftigte verschieben die Pause, weil sie Angst haben, ihre Aufgaben nicht zu schaffen. Dr. Vogt: Das beobachte ich häufig, und es ist ein Zeichen für schlechte Arbeitsplanung, nicht für besondere Einsatzbereitschaft. Wer die Pause streicht, holt die Arbeit am Abend nach. Moderator: Frau Doktor Vogt, vielen Dank für das Gespräch.
Echte Aufgaben aus unserem Bestand — nicht aus einem offiziellen Modellsatz. Die Lösungen sind eingeklappt, damit du erst selbst antworten kannst.
Teil · 1. Kurze Pausen wirken laut Frau Vogt oft besser als eine lange Pause.
r — Sie sagt ausdrücklich, mehrere kurze Unterbrechungen von fünf bis zehn Minuten wirkten oft besser als eine einzige lange Pause.
Teil · 2. Sie empfiehlt, erst dann eine Pause zu machen, wenn die Konzentration nachlässt.
f — Frau Dr. Vogt betont, die Pause müsse „wirklich vor der Erschöpfung“ liegen und nicht erst danach. Wer erst pausiert, wenn die Konzentration schon nachlässt, hat den richtigen Zeitpunkt bereits verpasst. Die Aussage ist daher falsch, weil Pausen gerade nicht erst bei nachlassender Konzentration gemacht werden sollen.
Teil · 3. Wer in der Pause am Bildschirm bleibt, erholt sich besser.
f — Frau Dr. Vogt sagt ausdrücklich, dass das Gehirn „keine echte Entlastung“ bekommt, wenn man in der Pause am Bildschirm bleibt. Wer weiter aufs Handy oder den Monitor schaut, erholt sich also nicht besser, sondern belastet die Konzentration weiter. Eine echte Pause entsteht erst durch Bewegung, frische Luft oder einen Ortswechsel.
In der App bekommst du zu jeder Aufgabe eine Begründung, Punkte umgerechnet auf die offiziellen Abschnittspunkte und ein Urteil gegen die Bestehensgrenze.
5 Aufgaben · Globalverstehen
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20 Aufgaben · Grammatik · Lexik
5 Aufgaben · Globalverstehen
5 Aufgaben · selektives Verstehen
1 Aufgaben · halbformelle E-Mail, mind. 150 Wörter, 3 Punkte oder 2 Punkte + eigener Aspekt
3 Aufgaben · Über Erfahrungen sprechen · Diskussion · Gemeinsam etwas planen (bei 3 Teilnehmenden)
Mit Audio, Zeitdruck und Auswertung je Aufgabe.