Teil · 1. Was kritisiert der Referent an der üblichen Diskussion?
Lösung und Begründung
a — Er sagt, die meisten meinten mit flexibler Arbeitszeit Homeoffice oder Gleitzeit, und das greife zu kurz. Kosten sind nicht sein Kritikpunkt.
Goethe-Zertifikat B2 · B2
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3 echte Aufgabe(n) aus Testsatz goethe_b2_ts01 sind unten abgedruckt — mit Lösung zum Aufklappen.
Die richtige Antwort ist fast immer eine Umschreibung, kein wörtliches Zitat. Wer nach dem Wort aus der Frage sucht, tappt in die Falle.
Referent: Wenn über flexible Arbeitszeit gesprochen wird, meinen die meisten an Homeoffice oder Gleitzeit. Beides ist inzwischen Verhandlungssache, aber es greift zu kurz. Ich möchte heute drei Punkte behandeln: was flexible Arbeitszeit leisten kann, wo sie scheitert, und was Betriebe beachten müssen, wenn sie sie einführen. Referent: Zunächst zum Nutzen. Studien zeigen, dass Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit innerhalb eines Rahmens selbst einteilen können, seltener krank werden und länger im Betrieb bleiben. Der Effekt ist allerdings nicht bei allen gleich groß: Wer kleine Kinder hat oder Angehörige pflegt, profitiert deutlich mehr als jemand, der ohnehin frei planen kann. Referent: Nun zu den Grenzen. Flexibilität funktioniert nur, solange die Arbeit planbar bleibt. In der Pflege, im Handel und in der Produktion hängt die Arbeitszeit an der Anwesenheit von Menschen oder Maschinen. Wer dort Flexibilität verspricht, verschiebt das Problem oft nur auf die Kolleginnen und Kollegen, die einspringen. Referent: Ein zweites Risiko wird häufig übersehen: Flexibilität kann zur Belastung werden, wenn sie keine Grenze hat. Wir beobachten in Betrieben ohne Rahmen, dass Beschäftigte abends noch Mails beantworten, weil sie glauben, es werde erwartet. Die Freiheit, nicht zu antworten, muss also ausdrücklich geregelt sein – und zwar so, dass niemand Nachteile befürchten muss. Referent: Kommen wir zur Einführung. Mein Rat: klein anfangen und zwei Fragen vorher klären. Erstens, welche Aufgaben wirklich ortsunabhängig sind; das sind in den meisten Betrieben weniger, als die Belegschaft annimmt. Zweitens, wie die Erreichbarkeit geregelt wird. Ein Modell ohne diese Antworten hält keine sechs Monate. Referent: Noch ein Wort zur Führung. Flexible Modelle verlangen mehr Absprache, nicht weniger Kontrolle durch Zufall. Vorgesetzte, die bisher Anwesenheit geprüft haben, müssen lernen, Ergebnisse zu besprechen. Das ist anstrengender als eine Anwesenheitsliste und wird deshalb gern übersehen. Referent: Zum Schluss eine Zahl, die ich für wichtig halte: In unserer Befragung von 240 Betrieben hat etwa die Hälfte angegeben, flexible Modelle eingeführt zu haben, aber nur ein Viertel hatte die Erreichbarkeit schriftlich geregelt. Daran sehen Sie, wo die eigentliche Arbeit liegt.
Echte Aufgaben aus unserem Bestand — nicht aus einem offiziellen Modellsatz. Die Lösungen sind eingeklappt, damit du erst selbst antworten kannst.
Teil · 1. Was kritisiert der Referent an der üblichen Diskussion?
a — Er sagt, die meisten meinten mit flexibler Arbeitszeit Homeoffice oder Gleitzeit, und das greife zu kurz. Kosten sind nicht sein Kritikpunkt.
Teil · 2. Welche Gruppe profitiert besonders von flexibler Arbeitszeit?
c — Er nennt Menschen mit kleinen Kindern oder mit Pflegeaufgaben; sie profitieren deutlich mehr als jemand, der ohnehin frei planen kann.
Teil · 3. Warum ist Flexibilität in Pflege, Handel und Produktion schwierig?
a — Die Arbeitszeit hängt dort an der Anwesenheit von Menschen oder Maschinen. Lohn und Betriebsrat nennt er in diesem Zusammenhang nicht.
In der App bekommst du zu jeder Aufgabe eine Begründung, Punkte umgerechnet auf die offiziellen Abschnittspunkte und ein Urteil gegen die Bestehensgrenze.
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2 Aufgaben · Meinungsäußerung ca. 150 Wörter (Meinung, Begründung, Vorschlag, Vor-/Nachteile) · persönliche/halbformelle Mitteilung ca. 100 Wörter (vorschlagen, höflich bitten)
2 Aufgaben · vorbereiteter Vortrag zu gewähltem Thema, ca. 4 Min pro Person + Nachfragen beantworten · Gespräch zu kontroverser Frage, Position argumentativ vertreten
Mit Audio, Zeitdruck und Auswertung je Aufgabe.